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Kultur-Etat steigt 2021 um 6,6 Prozent – Kulturminister Wolf: „Kultur ist Schwerpunkt der Landesregierung

Der rheinland-pfälzische Landtag hat am vergangenen Dienstag den Landeshaushalt für das kommende Jahr verabschiedet. Darin wird der Kultur-Etat um weitere 6,6 Prozent auf insgesamt 131,2 Millionen Euro steigen. Bereits im letzten Doppelhaushalt war der Einzelplan um 10,3 Prozent gestiegen. Schwerpunkte im Kulturhaushalt 2021 sind die Investitionen in Personal, in Ausstellungen und Museen, die Digitalisierung im Kulturbereich sowie die neu geschaffene Kino-Förderung.

„Wir haben in den vergangenen Jahren den Kulturhaushalt nachhaltig gesteigert. Seit Beginn meines Ministeramtes 2016 können wir eine Steigerung von 17,6 Prozent verbuchen. Das macht deutlich, dass die Kulturpolitik ein Schwerpunkt der Landesregierung ist“, so Kulturminister Konrad Wolf. „Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, ein verlässlicher Partner der Kulturschaffenden im Land zu sein und den Zugang zu Kultur in der Breite und in der Spitze auf dem Land und in den urbanen Zentren unseres Landes zu ermöglichen.“

Teile der Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters ohne elektrische Energie
KOBLENZ. Am Mittwoch, 2. Dezember, kam es um 10.29 Uhr zu einem Stromausfall in Teilen der Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters. Betroffen waren die Orte Herschbach, Hartenfels, Schenkelberg, Steinen, Steinebach, Linden, Wied, Dreifelden, Alpenrod, Schmidthahn und Wölferlingen. Ursache war ein Baum, der in eine Freileitung gefallen war und so einen Kurzschluss verursacht hatte. Um 11.54 Uhr waren bis auf eine Trafostation in Herschbach wieder alle Orte versorgt. Die Freileitung wird aktuell überprüft. (Quelle evm)

Im Gespräch mit Dr. Peter Tauber, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, tauschte sich die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, zu dem von der US-Regierung angekündigten Truppenabzug aus Deutschland aus.

Dabei zeigte sich Raab erleichtert über den Sieg von Joe Biden. „Die USA und Rheinland-Pfalz verbindet eine enge Partnerschaft – im politischen, gesellschaft­lichen, wirtschaftlichen, aber auch militärischen Bereich. Die US-Präsenz in Rheinland-Pfalz ist nicht nur seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Teil der internationalen Sicherheitspolitik, sondern auch geprägt von einer engen und freundschaftlichen Beziehung der Menschen zueinander.“ In diesem Sinn befinde sich die Landesregierung im steten Austausch mit den US-Kommandeuren, den kommunalen Vertretern, den Ländern und dem Bund hinsichtlich des angekündigten Truppenabzugs. „Sobald die neue US-Administration im Amt ist, gilt es, das Gespräch aufzunehmen, um sichere Informationen zu den Standorten in Rheinland-Pfalz zu erhalten“, so die Bevollmächtigte.

Ein Abzug der Truppen und ihrer Familien träfe die Kommunen, das wirtschaftliche, gesellschaftliche und das Vereinsleben schwer. Sollten Maßnahmen erforderlich werden, so müssten diese mit den betroffenen Landkreisen und orientiert an den lokalen Bedürfnissen auf den Weg gebracht werden. Staatssekretärin Raab tauschte sich daher mit Staatssekretär Tauber auch zu Möglichkeiten der Unterstützung durch den Bund aus. Diese könne beispielsweise über verschiedene Förderprogramme oder auch durch finanzielle Mittel erfolgen. (Quelle Staatskanzlei Mainz)

20201119 GesundheitsamtBundeswehrSeit Kurzem wird das Gesundheitsamt durch fünf Kräfte der Bundeswehr unterstützt. Sie sind zunächst für vier Wochen bei der Kontaktermittlung und -nachverfolgung zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Westerwaldkreis eingesetzt.
Die fünf Zeitsoldaten gehören dem Artillerielehrbataillon 345 in Idar-Oberstein an und sind fünf Tage pro Woche in Montabaur vor Ort. „In der aktuellen Zeit sind wir sehr dankbar für die Unterstützung, die wir nun auch von der Bundeswehr erhalten. Das ist außerordentlich hilfreich für uns. Eine große Erleichterung ist es für uns auch, dass die Kameraden der Bundeswehr im Sanitätsregiment Westerwald in Rennerod unterkommen können und auch dort verpflegt werden. Dafür möchte ich ein herzliches Dankeschön nach Rennerod senden,“ macht Landrat Achim Schwickert deutlich.
Quelle / Foto: Pressestelle des Westerwaldkreises: Fünf Kräfte der Bundeswehr unterstützen das Gesundheitsamt des Weserwaldkreises bei der Eindämmung der Corona-Pandemie.

Patersberg (ots)

Nachtrag zur Pressemeldung

Derzeit ist die Feuerwehr immer noch am löschen. Eine immense Vermüllung im Inneren des Hauses hindert die Einsatzkräfte stark an der Brandbekämpfung. Zu der Brandursache kann zurzeit noch nichts gesagt werden. Das Gebäude darf aus Sicherheitsgründen vorerst nicht betreten werden. Die Bundesstraße 274 wird voraussichtlich noch bis in den Morgen hinein gesperrt bleiben. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. (Quelle Polizei Montabaur)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

20 Jahre Arbeitskreis Integration und Asyl in Hachenburg

Hachenburg Seit 20 Jahren leistet der Arbeitskreis Integration und Asyl einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg. Er ist eine Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Hachenburg. Hervorgegangen ist der Arbeitskreis aus einem Gesprächskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Altstadt, der sich mit dem Thema „Fremde in der Bibel“ beschäftigt hat. Daraus resultierend veranlasste der Pfarrer der Kirchengemeinde und Dekan des ehemaligen Dekanats Bad Marienberg, Martin Fries, ein Treffen, zu dem in der Region Hachenburg gemeldete Geflüchtete und Kirchengemeindemitglieder eingeladen waren. Die Resonanz von rund 50 Teilnehmenden war für die Organisatoren überraschend groß. Die teilnehmenden Geflüchteten baten vor allem um Sprachkurse und Einzelfallhilfen. So wurde im Januar 2001 der „AK Asyl“ gegründet, um eine dauerhafte Unterstützung von Asylsuchenden im Raum Hachenburg zu ermöglichen. „Für mich war immer die weltweite Ökumene wichtig“, sagt Martin Fries. „Wir haben durch die Geflüchteten die Welt vor unserer Haustür. Mir ist es wichtig, dass wir Menschen unterstützen, gleich welcher Religion sie angehören und sie hier zu stabilisieren. Wir bieten ihnen Kontakt und Hilfestellung, damit sie hier Schutz und Sicherheit finden können.“
Inzwischen sind auch viele ehemalige Hilfesuchende Helfer im Arbeitskreis Integration und Asyl. Der Arbeitskreis arbeitet konfessionsübergreifend, die Mitarbeiter*innen sind evangelisch, katholisch, syrisch-orthodox, anglikanisch, muslimisch oder konfessionslos.

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Limburg ist im Städtebauförderprogramm

Ein Jugendpark, eine Sportanlage für alle Generationen, ein Abenteuerspielplatz und eine Wohnungstauschbörse – der Magistrat der Stadt Limburg hat beschlossen, für diese Projekte im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ Fördergelder bei Bund und Land beantragen. Über die einzelnen Projekte berät die Stadtverordnetenversammlung dann im Rahmen des Haushalts. Mit einem Bescheid durch das Ministerium ist im Herbst 2021 zu rechnen.

Die höchste Priorität hat dabei der Jugendpark, der „Im großen Rohr“ entstehen soll. „Dort soll ein Ort mit und für Jugendliche gestaltet werden, an dem sie einen Teil ihrer Freizeit verbringen können“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Der Jugendpark könne als informeller Treffpunkt für junge Menschen unterschiedlichster Herkunft eine wichtige Rolle in der Verbesserung des Zusammenlebens übernehmen. Das Konzept, das die Stadtverordnetenversammlung bereits am 29. September vergangenen Jahres beschlossen hat, sieht vor, bereits bestehende Angebote wie den Bikepark und die Graffitiwände auszubauen und neue Angebote wie eine Baugruppe oder ein Jugendcafé zu schaffen.

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Dernbach und Ebernhahn am 25. April zeitweise ohne elektrische Energie

Arbeiten am Stromnetz
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 25. April, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz Dernbach und Ebernhahn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.30 Uhr bis 9.30 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Jürgen Zimmer, Leiter Netzservice bei der enm. (Quelle evm)

Hoher Sachschaden bei Unfall bei Elkenroth

Elkenroth (ots)

Am 12.04.2021, gegen 10:50 Uhr befuhren eine 31-jährige und eine 48-jährige Fahrzeugführerin die L 286 aus Rosenheim kommend in Richtung Elkenroth. Auf Höhe des Brunkenweges bremste die 31-jährige Fahrerin ihren Pkw ab, um den Abbiegevorgang einzuleiten. Die nachfolgende Fahrerin erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr auf das Fahrzeug auf. Es entstand Sachschaden an beiden Pkw; insgesamt ca. 12000EUR. Ein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (Quelle Polizei Betzdorf)

Halbwahrheiten und Falschmeldungen in Corona-Zeiten

Limburg-Weilburg. Die Anzahl an Falschmeldungen, sogenannten „Fake News“, nimmt immer mehr zu. Insbesondere in den aktuellen Corona-Zeiten gibt es viele Desinformationen und Verschwörungsmythen. Durch die Verunsicherung, die die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie hervorrufen, wenden sich aktuell wieder mehr Menschen der angeblich „großen Verschwörung“ zu. In einem Vortrag mit Diskussion am 29. April 2021 um 19 Uhr erläutert der HR-Journalist Volker Siefert gängige Muster, die sich hinter den Desinformationskampagnen verstecken. Er erklärt außerdem, wie sich Bürgerinnen und Bürger selbst stärken können, solche Strategien zu erkennen und nachzuvollziehen. Volker Siefert beschäftigt sich als freier Journalist mit politisch und religiös motiviertem Extremismus und recherchiert zu den Quellen und der Wirkung gesteuerter „Fake News“ und Desinformationen. Der Vortrag wird vom Deutschen Kinderschutzbund (DKSB), Kreisverband Limburg-Weilburg e.V., veranstaltet und findet online über eine Videokonferenzsoftware statt. Die Moderation übernimmt Susanne Kolb von der Regionalstelle Süd des „Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“. Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ (VIDETO) gefördert. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bis zum 27. April 2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Patricia Schubert anmelden. Nach der Anmeldung wird ein Link zum Vortrag mit Diskussion zugesendet.   (Quelle Kreis Limburg-Weilburg)

Selbsttestung an der Grundschule am Eichberg in Wallmerod

Am Montag, 12.04.2021, fand in der Grundschule am Eichberg die erste Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler in Begleitung der Apothekerin Frau Weber der Amts-Apotheke Wallmerod statt. Sehr diszipliniert und selbstständig führten die Kinder die einzelnen, schon vorher besprochenen Schritte, gemeinsam durch. In Unterrichtsgesprächen hatten die Lehrerinnen die Schülerinnen und Schüler schon auf diese Situation vorbereitet und somit hat sich bei dem ein oder anderen Kind das Gefühl der Aufregung in ein Gefühl des Lustigseins (da das Stäbchen in der Nase kitzelt) und vor allem in Stolz gewandelt. Alle getesteten Kinder und das gesamte Team der Schule konnten ein negatives Testergebnis vorzeigen und gehen positiv gestimmt an die kommenden Selbsttests, die nun zweimal pro Woche stattfinden werden. Vielen Dank an Frau Weber und Herrn Geißler für die schnelle Zustimmung und Begleitung der ersten Testung. (Quelle Verbandsgemeinde Wallmerod)