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Logo ArbeitsNürnbergDer Kinderzuschlag ist für Familien mit geringem Einkommen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Er wird an Eltern für das in ihrem Haushalt lebende Kind gezahlt, wenn sie mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Kinderzuschlag muss schriftlich bei der örtlich zuständigen Familienkasse beantragt werden. Derzeit beträgt er maximal 170 Euro im Monat je Kind. Zusätzlich erhalten Empfänger von Kinderzuschlag Leistungen zur Bildung und Teilhabe – zum Beispiel Zuschüsse zu Schul- und Kitaausflügen, Schulbedarf, Lernförderungen oder zur Teilnahme von Kindern am sozialen und kulturellen Leben.

Eine interaktive Berechnungshilfe, der „KIZ-Lotse“, unterstützt Eltern bei der Feststellung, ob grundsätzlich ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht. Begleitet durch Beratungsvideos wird die persönliche Situation der Antragsteller abgefragt, bevor schnell und nach wenigen Eingaben ein Ergebnis angezeigt wird. Für jeden Fall werden anschließend weiterführende Hilfen angeboten oder auf ein notwendiges Beratungsangebot, zum Beispiel durch die regionalen Jobcenter, hingewiesen. Interessenten können sich somit unabhängig von räumlicher Entfernung schnell und einfach von zu Hause aus über den Kinderzuschlag informieren und einen individuellen Anspruch prüfen. Online ist der „KIZ-Lotse“ zu finden unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag

Bislang wird der Kinderzuschlag nur in geringem Umfang in Anspruch genommen. Noch gibt es viele potenzielle Anspruchsberechtigte, die diese Leistung nicht kennen oder mangels Informationen bzw. Beratung nicht beantragt haben. Daher weist die Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland verstärkt auf diese Leistung hin.

Mehr Nachrichten aus dem Westerwald

"Tanja trifft..." in Montabaur

20180425 Tanja trifft MontabaurMit einem leidenschaftlichen Plädoyer setzte sich Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, für den Erhalt der ländlichen Krankenhausstandorte in Rheinland-Pfalz auf Einladung von Dr. Tanja Machalet MdL im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tanja trifft …“ ein.

Tanja Machalet hatte ins Brüderkrankenhaus nach Montabaur eingeladen. Vor einem interessierten Fachpublikum aus Ärzteschaft, Krankenhäusern, Pflegepersonal, Kassenvertretern und Kommunalpolitikern diskutierten sie und ihr Gast zu Beginn die aktuelle Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) zu stationären Notfallkliniken. Gaß machte deutlich, dass das Votum gegen die Vertreter aus dem Reihen der Krankenhäuser im Ausschuss zustande gekommen ist. Machalet begrüßte, dass die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler angekündigt hat, von den Ausnahmemöglichkeiten, die der GBA zulässt, Gebrauch zu machen, um die stationäre Notfallversorgung vor allem im ländlichen Raum zu garantieren.

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Gefahr von Masern wird unterschätzt

Symbol Masern ImpfungIm Rahmen der Europäischen Impfwoche ruft das Kreisgesundheitsamt alle Westerwälderinnen und Westerwälder dazu auf, ihren Schutz gegen Masern zu überprüfen. Die Masern als „Kinderkrankheit“ werden heutzutage deutlich unterschätzt. Weltweit gehören die Masern aber immer noch zu den 10 häufigsten Infektionskrankheiten und verursachen zahlreiche Todesfälle.

Masern fangen mit Fieber, Schnupfen, einer Bindehautentzündung und Husten an. Oft treten die sogenannten Koplik-Flecken auf, weiße Punkte auf der Mundschleimhaut. Nach drei bis sieben Tagen folgt der typische Ausschlag am ganzen Körper, der vier bis sieben Tage bleibt. Nach Abklingen der Symptome kommt es zu einer 6 Wochen dauernden Immunschwäche. Es entwickeln sich häufig weitere Infektionen, so zum Beispiel Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen und Durchfall. Auch das Gehirn kann vom Masernvirus befallen werden. Noch nach Jahren kann die gefürchtete subakute sklerosierende Panenzephalitis (PPSE) auftreten, die immer zum Tode führt. Sie tritt insbesondere bei Kindern auf, die sehr jung an Masern erkrankt waren.
Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

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Radfahrer in Kirchen schwer verletzt

Betzdorf (ots) - Ein 41-Jähriger Fahrradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall in Kirchen am Dienstagnachmittag schwer verletzt. Der Radfahrer befuhr die Bahnhofstraße aus Richtung Betzdorf kommend in Richtung Siegen. Ein vorausfahrender 41-Jähriger Pkw-Fahrer musste verkehrsbedingt abbremsen. Der Fahrradfahrer fuhr auf den Pkw auf und wurde durch die Kollision in die Heckscheibe des Pkw geschleudert. Die Heckscheibe zerbarst. Der Fahrradfahrer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Bauhauptgewerbe mit weniger Aufträgen

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Februar 2018 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Januar 2018 – kalender- und saisonbereinigt – um 3,5 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich leicht um 0,4 Prozent. Gegenüber den ersten beiden Monaten 2017 stieg das Ordervolumen um 6,7 Prozent, der Umsatz zog um 8,3 Prozent an.

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Rheinstraße in Ransbach-Baumbach gesperrt

In der Zeit vom 02. bis voraussichtlich 09. Mai muss die Rheinstraße in Ransbach-Baumbach, im Bereich der derzeitigen Baustelle, voll gesperrt werden. Grund hierfür sind notwendige Kanal- und Wasserleitungsarbeiten, welche über die gesamte Fahrbahnbreite der Rheinstraße verrichtet werden müssen. Es wird eine großräumige Umfahrung über die A3 und A48 empfohlen. Zudem steht die provisorische Umfahrungsstrecke „Haselstraße / Pleurtuitstraße bis zur Einmündung zur Rheinstraße“ zur Verfügung. Aufgrund der Enge der Umfahrungsstrecke ist jedoch bei Verkehrsspitzen mit erheblichem Rückstau zu rechnen. Aufgrund der notwendigen Umfahrung kann zudem die Bushaltestelle „Rheinstraße / d’Esterstraße“ nicht bedient werden. Hierfür wird die ehemalige Bushaltestelle „Rheinstraße / gegenüber Einmündung Börsenweg reaktiviert.

Kreisstraße bleibt Kreisstraße

Person HeringHendrik RLPMdLDie im Kreisstraßenbau 2018 vorgesehene Sanierung der Kreisstraße Borod-Mudenbach kann, entgegen anderslautender Meldungen, auch nach dem Ausbau im Bestand als Kreisstraße erhalten bleiben. Das hat der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering bei der Gemeinderatssitzung in Borod mitgeteilt. Aus Gesprächen mit dem Landesbetrieb Mobilität konnte er mitnehmen, dass es sinnvoll sei Bauvorhaben im Einzelnen zu prüfen, so Hering. Außerdem begrüßte Hering das Treffen der Kreisgremien auf Einladung des Landrats. Dort solle unter Einbeziehung er Ortsgemeinden und des LBM ein schlüssiges Verkehrskonzept ausgearbeitet werden, so der Wunsch des Landtagsbgeordneten.

Verkehrsunfall mit Flucht in Wingendorf

Betzdorf (ots) - Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 94 wurde ein 39-Jähriger leicht verletzt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 05:30 Uhr befuhr der 39-Jährige mit seinem Pkw die Höhenstraße von Kirchen kommend in Richtung Katzwinkel. Im Ortsteil Wingendorf, in einer Kurve, sei dem 39-Jährigen ein Lkw entgegen gekommen, welche nicht die rechte Fahrbahnseite einhielt. Es kam zur seitlichen Kollision beider Fahrzeuge, wobei der Außenspiegel des Pkw in die Seitenscheibe der Fahrertüre schlug. Durch die Glassplitter wurde der 39-Jährige leicht verletzt. Der bislang unbekannte Fahrer des Lkw entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Es soll sich um einen Lkw einer lokal ansässigen Spedition gehandelt haben. Die Ermittlungen dauern an.