Nur 24 Stunden nach der Partie gegen die Nijmegen Devils feiert die EG Diez-Limburg einen 7:3-Heimsieg gegen die Pforzheim Bisons. Das Team vom Heckenweg kann nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen, ist den Gästen aber über 60 Minuten klar überlegen. Die Belastung der Trainingswoche sowie des Doppelspiel-Wochenendes ist der Mannschaft anzumerken, ändert jedoch nichts an der unbestrittenen Dominanz.
Die Hausherren erwischten einen perfekten Start, als Maximilian Kolesnikov (2.) per Nachschuss zur Führung traf und wenig später das 2:0 folgen ließ (5.). Als Yannik Duchardt auf 3:0 (9.) erhöhte, schienen die Weichen früh auf Sieg gestellt. Danach verlor das Spiel der EGDL spürbar an Rhythmus. Die Gäste bestraften dies durch Späths Anschlusstreffer zum 3:1 (12.) und zeigten, dass die Defensive wachsam bleiben musste.
Im Mittelabschnitt blieben die Rockets tonangebend und übten bei 23:6 Schüssen enormen Druck aus. Dass das Resultat nicht deutlicher ausfiel, lag am starken finnischen Gästetorwart Eloranta. Die Überlegenheit zeigte sich kurioserweise besonders in Unterzahl: Zunächst traf Paul König (24.) zum 4:1, ehe Kolesnikov (26.) mit einem Shorthander seinen Hattrick schnürte. Im Anschluss baute Aidan Connolly nach schöner Vorarbeit von Konsta Jaakola die Führung auf 6:1 (32.) aus. Zwar lief der Puck nicht wie gewünscht durch die eigenen Reihen, doch die EGDL konnte sich auf ihre individuelle Qualität verlassen und behielt jederzeit die volle Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor der Sirene kamen die Bisons durch Spannagels Unterzahltreffer (40.) noch zum 6:2.
Anstatt den Vorsprung im Schlussdrittel nur zu verwalten, hielten die Gastgeber den Vorwärtsdrang trotz schwerer Beine aufrecht, was weitere 18:5 Schüsse belegen. Bei massiver Überlegenheit fehlte im Abschluss letztlich die Präzision. Im Powerplay markierte Nils Wegner das 7:2 (49.), ehe Pforzheims Mini den 7:3-Endstand (58.) besorgte und den Schlusspunkt der fairen Partie setzte. (EGDL)



