Jetzt zählt es wieder. Am Sonntag, 16. August, startet der TTC Zugbrücke Grenzau in die neue Saison der Tischtennis-Bundesliga. Um 17 Uhr wartet mit dem Auswärtsspiel beim Post SV Mühlhausen direkt eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft des neuen Cheftrainers Chen Zhibin.
Mühlhausen geht erneut mit einer erfahrenen und hochkarätig besetzten Mannschaft in die Spielzeit.
Trainer Erik Schreyer kann unter anderem auf Steffen Mengel, Marcos Freitas, Kay Stumper und Ovidiu Ionescu zurückgreifen. Damit wartet auf Grenzau gleich zum Auftakt ein Gegner, der über reichlich internationale Erfahrung und Qualität verfügt.
„Mühlhausen ist gerade in eigener Halle immer eine sehr schwierige Aufgabe“, sagt TTC-Cheftrainer Chen Zhibin. „Wir müssen von Beginn an konzentriert sein und dürfen uns keine einfachen Fehler erlauben. Der erste Spieltag ist immer besonders, weil noch niemand genau weiß, wo die Mannschaften wirklich stehen. Wir wollen mutig spielen und unsere Chancen nutzen.“
Für Grenzau beginnt damit eine Saison, in der man möglichst früher als zuletzt für Ruhe im Tabellenbild sorgen möchte. In der vergangenen Spielzeit musste der TTC lange um den Klassenverbleib kämpfen, ehe eine starke Serie in der zweiten Saisonhälfte die entscheidenden Punkte brachte. Diesmal soll möglichst schon in den ersten Wochen ein Fundament gelegt werden.
Allerdings deutet sich an, dass Grenzau zum Auftakt nicht in Bestbesetzung antreten kann. An der grundsätzlichen Zielsetzung ändert das nichts.
„Wir wissen, dass die Ausgangslage in Mühlhausen anspruchsvoll ist“, sagt TTC-Manager Markus Ströher. „Aber wir fahren nicht dorthin, um die Punkte kampflos abzugeben. Gerade zu Saisonbeginn kann vieles passieren. Entscheidend ist, dass wir als Mannschaft geschlossen auftreten, uns in jedes Spiel hineinkämpfen und die Möglichkeiten nutzen, die sich uns bieten. Ein erfolgreicher Start würde uns natürlich enorm guttun.“
Für Grenzau ist die Partie zugleich der Auftakt in intensive erste Wochen. Bereits am Sonntag, 23. August, um 17 Uhr folgt das erste Heimspiel in der Zugbrückenhalle gegen den SV Werder Bremen, ehe zwei Tage später das Auswärtsspiel bei den TTF Liebherr Ochsenhausen wartet.
Doch zunächst gilt der volle Fokus Mühlhausen. Nach allen Prognosen und Erwartungen gibt es ab Sonntag erstmals die Antworten dort, wo sie wirklich zählen: am Tisch. (TTC Zugbrücke Grenzau)



