Ein Jahr nach Inkrafttreten der Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs führte das Polizeipräsidium Koblenz am 04.11. flächendeckend Schwerpunktkontrollen durch. Neben Beamtinnen und Beamten der Direktionen Koblenz, Mayen, Neuwied und Montabaur waren auch Angehörige der örtlichen Ordnungsbehörden sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie des Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik beteiligt. Ziel der Maßnahme war es, Fahrgäste erneut im Hinblick auf die gesetzlichen Bestimmungen zu sensibilisieren und Verstöße entsprechend zu ahnden. Im Ergebnis wurden über 1000 Personen kontrolliert, insgesamt 17 Strafverfahren und knapp 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sichergestellt wurden über 70 Gegenstände, darunter u.a. 27 Messer, 1 Schlagring und 2 Pfeffersprays. Darüber hinaus wurden Betäubungsmittel aufgefunden und ebenfalls sichergestellt. (Polizeipräsidium Koblenz)



