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Dürrholz: Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall
Montabaur: Vorwürfe gegen Wäller-Helfen-Chef laut eigener Darstellung unbegründet
Heuzert: Streit um gesperrte Brücke wird vor Gericht geklärt
Bei einem Jagdunfall nahe Dürrholz ist ein 50 Jahre alter Jäger tödlich verletzt worden. Der Mann wurde auf einem rund 3 Meter hohen Hochsitz von einem Schuss getroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 58-jähriger Jagdpächter aus dem Kreis Neuwied den Schuss aus einem Maisfeld abgegeben haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt deshalb wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Eine Wärmebildkamera soll vorhanden gewesen sein, ob sie bei der Schussabgabe eingesetzt wurde, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unfalls dauern an.
Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Auslöser war ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz. Nach rund einem halben Jahr liegt Flick nach eigenen Angaben nun eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien. Ein Gespräch mit Björn Flick dazu ist auch in der Radio Westerwald HörBar über die Webseite abrufbar.
Eine Brücke über den Mühlengraben, die den Ort mit dem Gemeindewald verbindet, bleibt vorerst gesperrt. Ein Anlieger beansprucht das Bauwerk nach Angaben der Ortsgemeinde als sein Privateigentum und verhindert damit die Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Waldarbeiter. Die Gemeinde und der Anwohner konnten sich bei einem ersten Termin vor dem Landgericht nicht auf eine Vereinbarung zur Klärung der Grundstücksgrenze einigen. Damit konnte der Streit zunächst nicht außergerichtlich gelöst werden. Nun muss das Gericht über die Eigentumsverhältnisse und die weitere Nutzung der Brücke entscheiden.



