Verantwortung vor Symbolpolitik
Der FDP-Kreisverband Westerwald wird bei der kurzfristig notwendig gewordenen Landratswahl keinen eigenen Kandidaten und keine eigene Kandidatin ins Rennen schicken. Diese Entscheidung sei nach intensiver Beratung und sorgfältiger Abwägung getroffen worden.
Die FDP Westerwald macht zugleich deutlich, dass es in den eigenen Reihen geeignete Persönlichkeiten gebe, die fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und Verantwortungsbewusstsein für ein solches Amt mitbringen. Gerade diese Persönlichkeiten stünden jedoch beruflich, unternehmerisch oder familiär in Verantwortung. Die sehr kurzfristige Wahl stelle sie daher vor erhebliche praktische und persönliche Herausforderungen.
Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald, erklärt:
„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Eine Landratskandidatur ist keine Formsache und darf gerade in einer so kurzen Frist kein Schnellschuss sein. Für die FDP gehört zu verantwortungsvollem Handeln auch, bestehende berufliche, unternehmerische und familiäre Verpflichtungen nicht leichtfertig aufzugeben.“
Kay Ortseifen, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, betont:
„Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, anzutreten, sondern auch darin, Entscheidungen seriös vorzubereiten. Symbolkandidaturen wird es mit uns nicht geben.“
Für die Freien Demokraten gehört das Amt des Landrats zu den wichtigsten Führungsaufgaben auf kommunaler Ebene. Wer diese Verantwortung übernimmt, müsse den Westerwaldkreis verlässlich, bürgernah und zukunftsorientiert weiterentwickeln.
Die FDP Westerwald will sich deshalb aktiv in die politische Debatte einbringen. Im Mittelpunkt stehen für die Liberalen solide Finanzen, eine leistungsfähige und digitale Verwaltung, weniger Bürokratie, starke Schulen, eine starke Wirtschaft und ein moderner, bürgernaher Staat.
Patrick Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, erklärt:
„Wir werden die Kandidatinnen und Kandidaten daran messen, welche Antworten sie für die Zukunft unseres Kreises geben. Für uns zählen Kompetenz, Augenmaß und Gestaltungswille.“
Die FDP Westerwald ist bereit, mit demokratischen Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Maßstab seien Inhalte, Führungsqualität und die Zukunftsperspektive für den Westerwaldkreis. Auf dieser Grundlage werde der Kreisverband beraten, ob und in welcher Form eine Wahlempfehlung ausgesprochen wird. (FDP WW)



