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Kultur im Keller startet nach der Sommerpause mit dem
„Kareol-Tanzorchester“ in die neue Spielsaison. Am 1.
September wird das neunköpfige Ensemble aus Berlin die
kleine Bühne im Historica-Gewölbe voll ausschöpfen.
Das 2008 von Profimusikern gegründete Orchester
präsentiert die Ohrwürmer der goldenen zwanziger
Jahre, aber auch selten gehörte Stücke aus dieser
Epoche.

Der Leiter und Trompeter der Band, Klaus
Huck, überzeugt als Sänger mit einer Stimme, die
den Charme dieser Zeit versprüht, ohne damalige
Interpreten oder heutige Protagonisten zu imitieren.
Huck gibt damit Klassikern wie „Mein Papagei frißt
keine harten Eier“, „Ausgerechnet Bananen“ oder
„Ich wollt ́ ich wär ein Huhn“ neuen Glanz. Für den
passenden Drive sorgt das bestens eingespielte
Orchester, das mit bemerkenswerter Präzision,
feinem Soli und einem in die Beine gehenden Swing
die alten Schätze aufpoliert. Bemerkenswert ist die
Interpretation von Ellingtons „The Mooche“ im
typischen Jungle-Stil, ein Stück aus der frühen
Swing Ära. Als besondere Einlage spielt bei dem
Stück „Lass mich dein Badewasser schlürfen“, die
Sousaphonistin der Band, Daniela Huck, ein
hinreißendes Intro auf der singenden Säge, ein
Instrument, das in den Revuen der 20er Jahre
ebenfalls häufig zum Einsatz kam. Beginn ist 19:30
Uhr im historischen Gewölbe an der Stadtmauer in
Montabaur. Der Eingang ist Ecke Kolpingstraße /
Hospitalstraße zu finden. Karten gibt es an allen
Vorverkaufsstellen oder direkt über Ticket-Regional,
www.ticket-regional.de/kultur-im-keller und an der
Abendkasse zum Preis von 19 €. Die helle
Tiefgarage Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“
stehen allen Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur
Verfügung. (Kultur im Keller)