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evm-Gruppe arbeitet mit allen verfügbaren Kräften an der Wiederherstellung der Versorgung
KOBLENZ/WESTERWALDKREIS. Das schwere Unwetter in der Nacht zum Donnerstag,20. August, hat im Westerwald zu erheblichen Schäden an der Strominfrastruktur der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, geführt. Rund 25.000 Wohneinheiten waren zeitweise von Stromausfällen betroffen. Dank des schnellen Einsatzes zahlreicher Mitarbeitender konnte die Versorgung bereits in der Nacht und den frühen Morgenstunden für einen Großteil der Betroffenen wiederhergestellt werden. Aktuell sind rund 90 Prozent der betroffenen Kundinnen und Kunden wieder mit Strom versorgt.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit den ersten Meldungen zu Stromstörungen am gestrigen Abend im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Störungsbehebung. Die Schäden sind außergewöhnlich umfangreich und verteilen sich über ein großes Gebiet. Dennoch setzen wir alles daran, die betroffenen Menschen so schnell wie möglich wieder mit Strom zu versorgen“, erklärt enm-Geschäftsführer Hendrik Majewski.



Das Unwetter hinterließ an vielen Stellen schwere Schäden. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste beschädigten Freileitungen, teilweise wurden ganze Leiterseile abgerissen. Zudem wurden durch die heftigen Sturmböen Dachständer beschädigt oder vollständig abgerissen, nachdem Dächer von Gebäuden abgedeckt worden waren. In den noch betroffenen Bereichen erschweren teilweise massive Schäden an Leitungen und Gebäuden die Wiederherstellung der Stromversorgung. Eine verlässliche Prognose zur vollständigen Wiederherstellung der Stromversorgung ist derzeit noch nicht möglich. „Aktuell verschaffen wir uns ein genaues Bild der Lage und arbeiten die Schäden nach und nach ab. Wir rechnen damit, im Laufe des Tages weitere Gebiete wieder ans Netz anschließen zu können. Aufgrund der Schwere einzelner Schäden müssen wir jedoch davon ausgehen, dass nicht alle betroffenen Gebäude bis zum Tagesende wieder mit Strom versorgt werden können“, so Majewski. (evm)