Die touristische Kooperation der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach hat einen neuen (Wander)- Flyer herausgegeben.
In anschaulischer Art und Weise beschreibt er den Limespfad. Es handelt sich hierbei um einen ca. 5 km langen Rundweg dessen Start- und Endpunkt am rekonstruierten Limesturm in Hillscheid ist. Der Weg, der etwa 2 km auf der ehemaligen römischen Grenze verläuft, kommt an vielfältigen Sehenswürdigkeiten im Limesdorf Hillscheid vorbei. So passiert man etwa bei der Hälfte das Römerkastell. Dort sind die Außenmauern eines ehemaligen Kastells rekonstruiert und mittels einer Hinweistafel ist dort die frühere Bedeutung beschrieben. „Standesgemäß“ am Limesturm im Beisein eines Limes-Ciceronen wurde nun der Flyer offiziell vorgestellt. „Ein besondere Dank gilt Winfried Schlotter, vom Förderverein Limes, der nicht nur inhaltlich unterstützt hat.
Der Förderverein hat sich auch finanziell an der Neugestaltung beteiligt“, so Verbandsgemeindebürgermeister Thilo Becker und Markus Ströher von der Kannenbäckerland-Touristik-Service bei der Vorstellung des neuen touristischen Produktes. „Gerade kleine Rundwanderwege sind bei den Touristen- aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort- sehr beliebt und werden stark nachgefragt. Hierbei ist auch ein besonderes Interesse nach Themenwegen zu erkennen. Sei es zum Thema Römer und Limes oder aber der Geo-Wanderweg in Nauort, berichtet Ströher weiter aus der Praxis.
„Es freut uns, dass der Flyer rechtzeitig zu unserem Limesfest am Sonntag, 06. September 2015 von 11 bis 18 Uhr fertiggestellt wurde. An diesem Tag werden auch geführte Wanderungen auf dem Limespfad angeboten“, freut sich der Hillscheider Ortsbürgermeister Andreas Rath ebenfalls über das neue Produkt.
Den kostenfreien Flyer gibt es ab sofort beim Kannenbäckerland-Touristik-Service (im Gebäude des Keramikmuseum Westerwald in der Lindestr.13 in Höhr-Grenzhausen, in den Rathäusern Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Ransbach-Baumbach sowie selbstverständlich im Limesturm in Hillscheid.
Online kann man sich den Flyer auch unter www.kannenbaeckerland.de oder direkt hier über Radio Westerwald herunterladen.
Zwei Höhrer Hocker stehen ab sofort im Info Center des FOM
Im Beisein von Montabaurer Verbandsgemeindechef Edmund Schaaf überbrachten Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und Markus Ströher vom Kannenbäckerland-Touristik-Service, ein besonderes „Geschenk“.
Zwei Höhrer Hocker werden ab sofort als Sitzgelegenheiten aus Keramik im Info Center des Factory Outlet Center in Montabaur stehen.
„Die Keramik ist für uns sowohl touristisch als auch wirtschaftlich sehr bedeutend und dies möchten wir mit der Präsenz hier im neuen Factory Outlet dokumentieren. Daher war es toll, dass mein Bürgermeister- Kollege Edmund Schaaf hier in Montabaur den Kontakt zum FOM hergestellt hat, so Thilo Becker.
Die Leiterin des Bereiches Touristik im FOM, Julia Nattermann, freute sich über die tollen keramische Produkte. „Wir sind sehr daran interessiert hier bei uns im FOM auch die Region darzustellen. Dabei ist das Kannenbäckerland speziell mit seiner Keramik ein besonderes Aushängeschild“ Wer sich für die Höhrer Hocker interessiert kann sich unter www.hoehrer-hocker.de informieren. Es gibt ihn in zwei verschiedenen Formen und kann individuell gestaltet werden.
Übernachtungszahlen im Kannenbäckerland sind gegenüber dem Vorjahr im 1. Halbjahr 2015 erneut gestiegen- 70.000-er Marke „geknackt“
Gegenüber dem Vorjahr zählten die touristischen Leistungsanbieter
im 1. Halbjahr 2015 insgesamt 1.264 Übernachtungen mehr als im gleichen Zeitraum 2014. Erstmals wurde die 70.000-tausender Marke „geknackt“. Insgesamt waren es von Januar bis Juni 70.366 Übernachtungen. Hierbei kamen 32.667 Gäste ins Kannenbäckerland und blieben mindestens eine Nacht. Da die Gästezahl um 448 gegenüber 2014 sank ist festzustellen, dass die Gäste etwas länger im Kannenbäckerland verweilen.
„Wir sind mit den Zahlen zufrieden und sie zeigen weiterhin die Leistungsfähigkeit unserer Häuser in Verbindung mit der schönen Region. Eine Steigerung der Übernachtungszahlen um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr ist prima. Betrachtet man die Übernachtungszahlen im 1. Halbjahr 2011 –in diesem Jahr wurde die Kooperation gegründet- beträgt die Steigerung „satte“ 9,1 % (von 64.457 Übernachtungen auf 70.366)“, freuen sich die beiden Bürgermeister der Kooperation Thilo Becker (Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen) und Michael Merz (Ransbach-Baumbach) über die Meldung ihres Teams.
Im Bereich des Kannenbäckerlandes (ohne den Bereich der Verbandsgemeinde Wirges) stehen derzeit rund 920 Gästebetten zur Verfügung. Neben zehn Hotels, davon zwei mit 4 Sterne superior, gibt es insgesamt 37 Ferienwohnungen von 28 Anbietern. Aber nicht nur die Quantität ist sehr gut auch die Qualität der Anbieter lässt sich sehen. Unter anderem gibt es sieben Ferienwohnungen mit 4 Sternen und sogar zwei mit 5 Sterne nach der Deutschen Klassifizierung. Wer sich weitergehend informieren möchte, kann dies unter www.kannenbaeckerland.de tun.
Das Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen lädt ein zur Sonderausstellung
„fifty/fifty/fulby – Birgitte & Hans Börjeson“
Die Eröffnung findet am Sonntag den 09.08.2015 um 11.30 Uhr statt. Zu sehen ist die Sonderausstellung bis zum Sonntag den 20. September. Zur Eröffnung werden Stadtbürgermeister Michael Theisen und Monika Gass vom Keramikmuseum Westerwald Grußworte sprechen. Für den musikalischen Rahmen sorgen Liudmila Karmanova am Flügel und Heide Pletscher an der Bratsche.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)