Zu Gast im Studio ist Svenja Heck. Sie hat vor einem guten Jahr erfahren, dass sie Diabetes hat. Um bei einem möglichen medizinischen Notfall wichtige Informationen für die Retter zur Erstbehandlung bereitzuhalten, hat sie sich für einen „Diabetesring“ entschieden. Er wurde ihr in Höhr-Grenzhausen von Marc Günther, dem Inhaber der „Tattooschmiede“ kostenlos gestochen. Er unterstützte die Anfrage der jungen Westerwälderin. Svenjas hatte bei mehreren Westerwälder Tattoo-Studios angefragt, letztlich erklärte sich aber nur Marc Günther in Höhr-Grenzhausen bereit, Svenjas Bitte kostenlos umzusetzen. Der „Diabetesring“ zeigt wichtige Informationen zum Typ der Erkrankung und weitere nützliche Informationen für Retter.
Gespräch mit Svenja Heck Teil 01:
Gespräch mit Svenja Heck Teil 02:
Limburg. Die „Faire Woche“ finden bundesweit von Freitag, 13. bis Freitag, 27. September, statt. Ziel ist es, den fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Auch verschiedene Akteure aus der Stadt Limburg beteiligen sich an den Aktionswochen und machen unter dem Motto „Gleiche Chancen durch Fairen Handel“ auf den Beitrag von Frauen und Mädchen zu einer nachhaltigen Entwicklung aufmerksam. Deutlich wird dabei, vor welchen Herausforderungen sie oftmals stehen und welche Ansätze der faire Handel zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit verfolgt.
Im Laden von Petra Bär (Plötze 16) gibt es faire Kleidung und Informationen. Beim Verköstigungsstand im Globus-Markt (Mundipharmastraße 1) können Besucherinnen und Besucher am Samstag, 14. September, von 10 bis 17 Uhr die vielfältigen fair gehandelten Produkte kennenlernen. Viele dieser Produkte werden auch den Frühstückstisch im Mütterzentrum Limburg (Hospitalstraße 10) bereichern. Die Helfer laden dort von Montag, 16. bis Donnerstag, 19. September, täglich zum fairen Frühstück ein (ab 9.30 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter 06431 22257).
Beamte der Polizeiinspektion Altenkirchen und des Polizeipräsidiums Koblenz stellten Führungskräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes ihre neue Einsatzkonzeption LebEL („Lebensbedrohliche Einsatzlagen“) vor. Gemeint sind damit nicht eindeutig klassifizierbare Szenarien mit hohem Gefährdungspotential für das Leben von Opfern, Unbeteiligten und Einsatzkräften. Informiert wurden auch Leitende Notärzte, Organisatorische Leiter sowie Vertreter der Kreisverwaltung Altenkirchen.
In groben Zügen wurden die taktischen Ziele, Einsatzgrundsätze und Einsatzmaßnahmen dargestellt. Vordergründig ging es aber um die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst. Bei diesen besonderen Ereignissen müssen sich die nichtpolizeilichen Einsatzkräfte zunächst „zurückhalten“ und der Polizei die „ersten Schritte“ überlassen. Gute und schnelle Zusammenarbeit ist dabei das Gebot der Stunde.
Nach einem sehr interessanten Vortrag der Polizei wurde rege über Vorschläge und Ideen diskutiert.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung Altenkirchen)
Westerwaldkreis. Verkehrsgünstig zwischen Ballungszentren gelegen ist der Westerwaldkreis eine attraktive und kraftvolle Region. Das wirkt sich auch auf den heimischen Arbeitsmarkt aus, der sich immer weiter in Richtung Vollbeschäftigung entwickelt. Leider gilt dies nicht für Menschen mit einer Behinderung, die weit weniger vom boomenden Arbeitsmarkt profitieren. Von ihnen haben trotz Fachkräftemangel noch zu wenige eine echte Chance auf einen Job, mit dem man das eigene Leben bestreiten kann. Darauf weist das Forum Soziale Gerechtigkeit hin und versucht etwas dagegen zu tun.
Tatsache ist, dass auch die Unternehmen im Westerwald einen weiterhin wachsenden Personalbedarf - nicht nur an Fachkräften - haben werden. Je kleiner das Unternehmen, desto deutlicher werden die Auswirkungen des Personalmangels spürbar.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Mittwoch, 8. April 2026, bis Mittwoch, 15. April 2026, jeweils zwischen circa 20.00 Uhr des Vorabends bis circa 5.00 Uhr des Folgetages im Zuge der A3 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt nach dem Abschluss der Baugrunduntersuchungen die Baustellenverkehrsführung zurückbauen.
Im Zuge der Arbeiten wird aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Verkehrssicherheit ein Fahrstreifen eingezogen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt wird während der Arbeiten zweistreifig am Baufeld vorbeigeführt.
Die Arbeiten werden eigens im Rahmen von Nachtbaustellen ausgeführt, um die Verkehrseinschränkungen möglichst gering zu halten. Gleichwohl ist während der Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Den Verkehrsteilnehmenden wird daher empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Fahrzeit einzuplanen. (Autobahn GmbH)
Wie Hessen Mobil mitteilen ließ, findet in der Nacht von Mittwoch, 8. April, 20 Uhr bis Donnerstag, 9. April, 5 Uhr, eine Tunnelreinigung statt.
Der Schiedetunnel wird daher in der kommenden Nacht jeweils halbseitig gesperrt.
Der Verkehr wird während der Arbeiten in beide Richtungen durch die freie Röhre geleitet und es steht pro Fahrtrichtung nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Nassau (ots)
Am 06.04.2026 kam es gegen 17:15 Uhr auf der L330 zwischen Nassau und Hömberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der Fahrer des Motorrads befuhr die Strecke von Nassau kommend in Fahrtrichtung Hömberg. Der Fahrer des PKW befuhr die Strecke in entgegensetzte Richtung. In einer Rechtskurve kommt der Motorradfahrer aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit dem PKW. Durch den Zusammenstoß wird der Fahrer des Motorrads derart verletzt, dass dieser mittels Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde. (Polizei Bad Ems)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
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