Extreme Wetterlagen häufen sich auf der ganzen Welt, aber auch hier bei uns im Westerwald bleiben sie nicht ohne Folgen. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht stellt fest, dass auch im Westerwald die Natur zu kämpfen hat: Klimawandel, Waldsterben, Trockenheit, veralgte Nister und Fischsterben am Oberlauf sind nur einige Folgen für unsere Natur. Deshalb besuchte Hendrik Hering die Arge Nister, um sich über den Zustand unserer Fließgewässer im Westerwald zu informieren und um die ARGE Nister zu informieren, dass das Land den Neubau der Muschelaufzuchtstation mit 100.000 Euro finanziell unterstützt.
Was brachte oder bringt der vor Jahren erstellte Nistervertrag den Gewässeren, wie geht es mit der Wasserrahmenrichtlinie weiter und wo besteht dringender Handlungsbedarf? Bei fast 37°C Außentemperatur gab Manfred Fetthauer an der noch nicht ganz fertiggestellten Muschelaufzuchtstation in Stein-Wingert Antworten und Einschätzungen. Wenn Hendrik Hering nicht schon 2006 das Anliegen der Arge Nister, die Bachmuscheln in der Nister zu schützen, unterstützt hätte, wüsste man heute nicht, dass der Bestand in der Nister von ca. 20.000 Tieren innerhalb von 14 Jahren um 90 % zurückgegangen ist, trotz zurück gegangener Belastungswerte (Phosphat und Stickstoff). Doch welche Bedeutung hat schon allein diese eine unscheinbare kaum zu sehende Tierart? Und was, wenn nicht die stoffliche Belastung des Gewässers ursächlich für den Bestandseinbruch ist?
Probealarm auf allen Kanälen Altenkirchen/Kreisgebiet. Am Donnerstag, dem 10. September, wird pünktlich um 11 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten wie Radio, Fernsehen, soziale Medien, den Warn-Apps Nina und Katwarn, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln durchgeführt. Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Im Kreis Altenkirchen wird an diesem Tag auch die Katwarn-App ausgelöst. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App Nina Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder bereitgestellt. Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertretern gemeinsam vor. Weiterführende Informationen gibt es online: Bundesweiter Warntag 2020: www.bundesweiter-warntag.de Die Warn-Apps Katwarn und Nina stehen kostenlos zur Verfügung im App-Store von Apple, im Google-Play-Store und im Microsoft-Store. (Quelle Kreisverwaltung Altenkirchen)
7.457 Menschen ohne Job im Bezirk Montabaur – Quote bleibt bei 4,1 Prozent – Chancen auf Erwerbstätigkeit steigen wieder – Ausbildungswille der Betriebe ist ungebrochen
Die Arbeitslosigkeit in der Region ist während des vergangenen Monats minimal angestiegen. Ende August waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – das sind der Westerwald- und der Rhein-Lahn-Kreis – 7.457 Männer und Frauen ohne Job gemeldet. Das sind lediglich 19 Personen mehr als im Juli. Auf die Arbeitslosenquote wirkt sich das nicht aus; sie bleibt bei 4,1 Prozent. Der Vorjahresvergleich zeigt allerdings, wie drastisch die Pandemie im Krisenjahr 2020 zu Buche schlägt: Im August 2019 gab es 2.572 Erwerbslose weniger und die Quote betrug 2,7 Prozent.
In den letzten Tagen wurde in den Medien berichtet, dass es aktuell einen Engpass bei den Reagenzien gibt, die für die Auswertung von Abstrichen auf SARS-CoV-2 benötigt werden. „Wie wir erfahren haben, ist auch das von uns beauftragte Labor davon betroffen, sodass derzeit nicht alle Abstriche zeitnah ausgewertet werden können. Das Labor hofft, im Laufe der Woche neues Material zu erhalten. Auch danach wird es einige Tage dauern, die vorübergehend konservierten Abstriche abzuarbeiten. Selbstverständlich werden wir versuchen, alle Betroffenen zu informieren, sobald die Ergebnisse vorliegen. Parallel wird auch die Kassenärztliche Vereinigung versuchen, auf den vereinbarten Wegen das Ergebnis zu übermitteln“, informiert Landrat Köberle. (Quelle Kreisverwaltung Limburg Weilburg)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.