Evangelisches Dekanat besucht Hubertushof – Kreisbauernverbandsvorsitzender nimmt Stellung zu emotionaler Diskussion
Westerwaldkreis. „Wir machen Türen auf“ – unter diesem Motto besucht das Evangelische Dekanat Westerwald seit mehreren Jahren Unternehmen der Region. 2020 ist die Tür eine besonders große. Genauer gesagt: so groß wie ein Scheunentor. Rund 30 Pfarrerinnen und Pfarrer, Dekanatsmitarbeitende und interessierte Gäste haben den Hubertushof in Irmtraut kennengelernt, einen landwirtschaftlichen Betrieb mit 300 Kühen und 200 Jungtieren. Milchviehhalter Matthias Müller stellte den Gästen nicht nur den Hof vor, sondern äußerte sich mit deutlichen Worten zum emotionalen Thema Landwirtschaft.
Der Hubertushof ist einer von bundesweit knapp 267.000 landwirtschaftlichen Betrieben. Vor 40 Jahren waren es fast drei Mal so viele. Der Hof in Irmtraut produziert etwa drei Millionen Kilogramm Milch pro Jahr und damit nur einen kleinen Teil der 55 Millionen Kilogramm, die im Westerwald jährlich verbraucht werden. Noch weiter klaffen die Zahlen beim Fleisch auseinander, erklärt Matthias Müller, der auch Vorsitzender des Kreisbauernverbandes ist: „Die Menschen im Westerwald brauchen jährlich ungefähr 100.000 Schweine. Das Problem ist, dass nur 2000 Schweine aus dem Westerwald kommen und der Weltmarkt den Rest beisteuert.“ Das führt wiederum zu einem Preiskampf, und unter dem leiden letztlich auch die Landwirte der Region.
Die Karnevalssession 2020/2021 in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen ist abgesagt. Darauf haben sich das Komitee Fastnachtszug und die karnevalstreibenden Vereine der Stadt gemeinsam verständigt. Der Komitee-Vorsitzende Thorsten Hartmann erklärte die Situation und die damit verbundenen Schwierigkeiten für eine Durchführung der Kampagne. Neben der Tatsache, dass die Prinzenpaaranwärter in 2021 nicht antreten und auf 2022 geschoben werden konnten, sieht sich das Komitee darüber hinaus als Veranstalter nicht in der Lage einen für alle Beteiligten sicheren Fastnachtszug zu organisieren. Sofern sich im Jahr 2021 Änderungen, hinsichtlich der Einschränkungen ergeben, werden ggf. kurzfristige, kleinere, Veranstaltungen unter den dann geltenden Einschränkungen stattfinden. (Quelle Komitee Fastnachtszug / RWW)
10. September 2020
Mainz/Horhausen. Das rheinland-pfälzische Rote Kreuz feierte am Mittwoch, 09. September 2020 um 11:00 Uhr Richtfest für das Service Wohnen und die Tagespflege in Horhausen. Der Neubau wird eine Außenstelle des DRK-Seniorenzentrums Altenkirchen und bietet 22 Wohneinheiten im Service Wohnen sowie 18 Tagespflegeplätze. Das Rote Kreuz investiert rund 4 Mio. Euro in das Projekt. Das Deutsche Hilfswerk fördert die Tagespflege mit einem Zuschuss in Höhe von 238.152 Euro. Nach derzeitiger Planung wird das Gebäude voraussichtlich Ende des ersten/Anfang des zweiten Quartals 2021 bezugsfertig sein.
Limburg (ots)
Tatort: 65549 Limburg, Schiede, Weiersteinstraße, Bahnhofsplatz
Tatzeit: Mittwoch den 09.09.20 zwischen 14:40 Uhr und 14:50 Uhr
Vorangegangener Sachverhalt: Mittwoch, 09.09.20, 11:40 Uhr - 13:10 Uhr
Der 29-jährige Beschuldigte aus Köln fuhr zunächst mit dem ICE von Frankfurt in Richtung Limburg. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte ist. Im Anschluss sollte er den Zug an der Haltestelle Limburg Süd verlassen. Hierbei weigerte er sich. Es kam zu einer Wiederstandshandlung gegen die Beamten der Bundespolizei. Nach Anzeigenaufnahme der Bundespolizei am Bahnhof im Limburg wurde der Beschuldigte dort entlassen.
Nun lief der Beschuldigte durch die Limburger Innenstadt. Im Bereich Schiede / Am Renngraben kommt es zur ersten Meldung, dass ein Mann mit Gegenständen wirft. Im Bereich des Landgerichts nimmt er Steine auf und wirft diese auf dort geparkte Fahrzeuge. Er tritt auch gegen Fahrzeuge. Auf seinem weiteren Weg Richtung Bahnhof nimmte er sich Glasflaschen vom Lkw eines liefernden Getränkehändler und wirft eine dieser Flaschen in die Beifahrerscheibe eines vorbeifahrenden Fahrzeuges. Die 58-jährige Fahrerin aus Runkel wird durch Glasscherben verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Weitere Flaschen warf der Täter auf Fahrzeuge in einem Innenhof. Auf seinem weiteren Weg in Richtung Bahnhof schubste er eine Frau mit Kleinkind zur Seite und schrie wahllos Passanten an.
Am Bahnhofsvorplatz konnte der Beschuldigte von Polizeibeamten festgenommen werden. Der Täter hatte selbst Verletzungen und wurde im Krankenhaus Limburg behandelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss wurde er im Psychatischen Krankenhaus in Hadamar untergebracht.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass eine Geschädigte leicht verletzt wurde. Insgesamt elf Fahrzeuge wurden beschädigt. Möglicher Weise gibt es noch weitere Geschädigte.
Weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen. (Quelle Polizei Limburg)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.