Alpenrod (ots)
Am Mittwoch, 13.08.2025 um 07:55 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 288 zwischen Alpenrod und Hachenburg ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Pressmüllwagen infolgedessen eine Fahrzeugführerin schwer verletzt wurde. Eine 24-Jährige befuhr mit ihrem Pkw die o.g. Strecke in Fahrtrichtung Hachenburg und beabsichtigte kurz hinter dem Ortsausgang eine Fahrzeugkolonne zu überholen. Der 53-jährige Fahrzeugführer des ersten Fahrzeugs der Kolonne, eines Pressmüllwagens, bog zeitgleich nach links auf die Zufahrtsstrecke zu einem Bauernhof ab. Es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, in deren Folge die Pkw-Fahrerin zunächst in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Frau konnte durch die Feuerwehr aus dem Auto befreit und mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Landesstraße 288 war für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Fahrbahnreinigung komplett gesperrt. (Polizei Montabaur)
Heiligenroth (ots)
Ergänzend zu der Pressemeldung der Polizeidirektion Montabaur vom gestrigen Dienstag, 12.08.2025, 15:53 Uhr, wird nachberichtet, dass es sich bei dem Vorfall definitiv um einen normalen Lebenssachverhalt gehandelt hat. Wie im Laufe des heutigen Mittwochs bekannt wurde, wurden die Kinder von einem ihnen nicht näher bekannten Anwohner aus dessen PKW heraus angesprochen. Er wollte die Kinder vielmehr beruhigen, denn verunsichern. Dem Sachverhalt liegt somit kein strafrechtlich relevantes Verhalten zugrunde. Weitergehende Ermittlungen gegen den Anwohner werden nicht durchgeführt.
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Dörsdorf/Berndroth: Zwei Tonnen Asbestplatten illegal im Wald entsorgt
Wissen: Großer Kinderchor startet nach den Ferien
Westerwald/Rhein-Lahn: Neues Caritas-Jahresheft zeigt Türenöffner-Geschichten
Zwischen Dörsdorf und Berndroth sind in einem Waldgebiet rund zwei Tonnen asbesthaltige Eternitplatten gefunden worden. Unbekannte haben die Platten dort illegal abgeladen, vermutlich um Kosten einer fachgerechten Entsorgung zu sparen. Die Polizei Montabaur ermittelt wegen Umweltvergehen und sucht Zeugen. Asbest ist gesundheitsgefährdend und muss unter strengen Sicherheitsvorgaben entsorgt werden. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich umgehend an die Kriminalinspektion Montabaur wenden.
In Wissen entsteht ein neuer Kinderchor unter dem Motto „Let’s sing“. Die Kreismusikschule Altenkirchen organisiert das Projekt gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde Kreuzerhöhung und der Franziskus-Grundschule. Musikschullehrerin Simone Bröhl wird mit den Kindern Lieder aus aller Welt einstudieren. Ziel ist es, Spaß am Singen zu fördern und die Stimme als erstes Instrument zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos, geprobt wird einmal wöchentlich in der Wilhelm-Busch-Schule. Gefördert wird das Projekt vom Bundesbildungsministerium.
Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn hat sein neues Jahresheft „Einblicke 2025“ vorgestellt. Unter dem Motto „Caritas öffnet Türen“ werden vielfältige Hilfsprojekte und bewegende Geschichten aus der Region präsentiert. Die Broschüre zeigt unter anderem das Engagement in der ambulanten Pflege, die Arbeit von Ehrenamtlichen mit Migrationshintergrund sowie Projekte für Inklusion und Integration. Das Heft ist kostenlos erhältlich und kann über die Caritas-Homepage heruntergeladen oder telefonisch bestellt werden.
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Betzdorf: Messerangriff am Busbahnhof
Westerwald: Borreliosefälle steigen stark an
Rheinland-Pfalz Schulbeginn mit 40.000 Erstklässlern
Am Busbahnhof in Betzdorf kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Fahrradfahrer und einer Gruppe Jugendlicher. Die Jugendlichen blockierten den Radweg, woraufhin der 40-jährige Radfahrer ein Messer zog, um sich zu verteidigen. In der Folge erhielt er einen Schlag ins Gesicht. Die Gruppe flüchtete unerkannt. Die Polizei bittet um Hinweise, um die Beteiligten zu ermitteln. Glücklicherweise blieb der Radfahrer bei dem Vorfall weitgehend unverletzt.
Im Westerwaldkreis wurden in der ersten Jahreshälfte rund 50 Borreliosefälle gemeldet – fünfmal so viele wie im Vorjahr. Der milde Winter und das warme Frühjahr führten zu einem starken Anstieg der Zeckenpopulation. Experten raten daher dringend, Zeckenschutzmaßnahmen wie helle, lange Kleidung und regelmäßige Körperkontrollen einzuhalten. Wer nach einem Zeckenstich Hautrötungen oder grippeähnliche Symptome bemerkt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, um die Krankheit frühzeitig zu behandeln.
In Rheinland-Pfalz starten rund 40.000 Kinder in die Schule. Der ADAC Mittelrhein weist darauf hin, dass gerade Erstklässler den Straßenverkehr noch nicht vollständig überblicken können. Eltern sollten den Schulweg vorher mit den Kindern üben und auf sichere Routen achten. Helle Kleidung und Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit der Kinder, besonders in der dunkleren Jahreszeit. Die Fahrt mit dem Schulbus muss geübt werden, um Gefahren beim Ein- und Aussteigen zu minimieren.
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)