Hilchenbach / Leverkusen / Erftstadt (ots)
Drei Festnahmen am vergangenen Mittwoch (16.Juli) sind das Ergebnis einer erfolgreichen wochenlangen Zusammenarbeit mehrerer Polizeibehörden unter Federführung der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein. Den drei Männern im Alter zwischen 21 und 22 Jahren wird schwerer bandenmäßiger Betrug zum Nachteil älterer Menschen vorgeworfen.
Am 30. März dieses Jahres kam es in Hilchenbach zu einem Betrug einer damals 65-jährigen Frau. Unter der Vorspiegelung, man sei Bankmitarbeiter und würde die EC-Karten (alt gegen neu) austauschen, ergaunerte sich ein 22-jähriges Bandenmitglied die Geldkarte der Frau. In der Folge kam es zu mehreren Abhebungen und das Konto der Seniorin wurde leergeräumt. Die Täter erbeuten so über 40.000 Euro.
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Schwerer Unfall mit vier Verletzten bei Marienstatt
900.000 Euro für Dorferneuerung in drei Gemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur
Drogen- und Waffenhandel – Prozess gegen 24-Jährigen Westerwälder
Auf der K 21 bei Streithausen hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 59-jährige kam aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen. Alle drei Fahrer wurden schwer verletzt, die 82-jährige Beifahrerin der Unfallverursacherin sogar lebensgefährlich. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Siegen gebracht. Es entstand hoher Sachschaden, die K 21 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt.
Streithausen (ots)
Streithausen. Am Montag, 21.07.25, gegen 14:30 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße 21, in Höhe der Abtei Marienstatt, ein Verkehrsunfall bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Ermittlungen zufolge befuhr eine 59jährige PKW-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug die K 21 aus Richtung Marienstatt kommend in Richtung Streithausen. Ein 62jähriger sowie ein 58jähriger Fahrzeugführer befuhren mit ihren PKW die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung.
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Sturmschäden nach Unwetter im Westerwald – Bäume blockieren Straßen
Betrunkener Busfahrer begeht in Montabaur Unfallflucht – Führerschein weg
Droh-E-Mails gegen Staat – Psychiatrische Unterbringung möglich
Nach dem schweren Unwetter mit Starkregen und Sturmböen hat die Polizeiinspektion Straßenhaus zahlreiche wetterbedingte Einsätze verzeichnet. Auf der B413, der L267 und mehreren Nebenstraßen stürzten Bäume um und blockierten zeitweise die Fahrbahnen. In Niederbreitbach fiel ein Baum auf einen Wohnwagen auf einem Campingplatz – verletzt wurde niemand. Die Aufräumarbeiten dauerten teilweise bis in die Nacht an. Auch andernorts im Westerwald war es zu Schäden und Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Über die Höhe der verursachten Schäden wurden bislang keine Angaben gemacht.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)