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Hachenburg: Messerträger mit Haftbefehl nach Schlägerei festgenommen
Mudersbach: Frontalcrash auf regennasser Straße
Dornburg: Fast 125.000 Euro für Dorfmuseum und Lindenplatz
In der Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg ist es zu einer Schlägerei unter drei Männern gekommen. Zwei der Beteiligten, 38 und 43 Jahre alt, gerieten aus bislang unbekannten Gründen mit einem 25-Jährigen aneinander. Alle Männer erlitten nur leichte Verletzungen. Zwei von ihnen standen unter Alkoholeinfluss. Bei dem Jüngeren wurde ein Messer gefunden – es kam aber nicht zum Einsatz. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Er wurde noch am selben Abend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen der Auseinandersetzung.
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Höhn: Polizei geht gegen illegale Schrottsammler vor
Westerwald: Familienkarte RLP – neue Vorteile und Angebote für Familien
Brüssel: LandFrauen kritisieren EU-Pläne zur Agrarförderung
In Höhn im Westerwald hat die Polizei innerhalb von zwei Tagen zwei illegale Schrottsammler gestoppt. So kontrollierten die Beamten einen ungarischen Lkw-Fahrer, der ohne Genehmigung Altmetall sammelte. Er hatte keinen Versicherungsschutz für Deutschland und war alkoholisiert unterwegs – mit über einem Promille. Der Führerschein wurde eingezogen, das Fahrzeug abgeschleppt. Nur einen Tag später wurde erneut ein Schrottsammler in der Gemeinde aufgegriffen – diesmal mit bulgarischem Kennzeichen. Wegen wiederholter Verstöße wurde sein Fahrzeug beschlagnahmt. Die Polizei kündigt weitere gezielte Kontrollen an.
Höhn (ots)
Am gestrigen Sonntag gegen 17:30 Uhr wurde innerhalb der Ortsgemeinde Höhn ein Lastkraftwagen mit ungarischer Zulassung durch die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Westerburg kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer unerlaubt Schrott sammelte, ohne die hierfür erforderlichen Genehmigungen vorlegen zu können.
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Kirmes eskaliert in Horhausen– Widerstand gegen Polizei
Verkehrsführung an L 307 in Ransbach-Baumbach wird wieder geändert
Kamillus Klinik Asbach bekommt neuen Träger – Versorgung gesichert
In Horhausen ist es bei der Kirmes zu zwei Schlägereien gekommen. Als die Polizei einschritt, störte ein 33-jähriger Mann die Maßnahmen und weigerte sich, einem Platzverweis Folge zu leisten. Schließlich musste er in Gewahrsam genommen werden, leistete dabei aber Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Die Polizei hat Strafverfahren eingeleitet. Insgesamt lobt sie das Verhalten der übrigen Besucher, die größtenteils besonnen reagierten.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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