Koblenz (ots)
Die Polizei Koblenz meldet auch am zweiten Tag ihres Sondereinsatzes einen nach wie vor ruhigen Verlauf beim Treffen der EU-Agrarminister.
Im Verlauf des Tages kam es zwar immer wieder in und rund um Koblenz zu der einen oder anderen Verkehrsbehinderung, die sich aber meist schnell wieder auflöste, ohne dass die Polizei besonders eingreifen musste. Die angemeldeten Versammlungen für den heutigen Tag am Deutschen Eck, in der Kaiserin-Augusta-Anlage und insbesondere eine Traktoren-Demo beidseits der Mosel von Winningen nach Koblenz konnten störungsfrei gewährleistet werden.
Darüber hinaus gab es keine besonderen Vorkommnisse. (Quelle Polizei Koblenz)
Koblenz, Niederlahnstein (ots)
Nach dem Unfall eines Güterzuges im Bereich Niederlahnstein laufen die Bergungsarbeiten. Derzeit wird aus den leckgeschlagenen Kesselwagen Dieselkraftstoff in durch die Bahn bereitgestellte Ersatzbehälter umgepumpt. Von insgesamt 18 Waggons sind sechs umgekippt/-gefallen und leck geschlagen. Die Umpumparbeiten werden durch die Kräfte der örtlichen und überörtlichen Feuerwehren mit Unterstützung von Spezialkräften der Werkfeuerwehr Infraserv durchgeführt. Der größte Teil dieser Arbeiten ist bereits abgeschlossen. Die Ermittlungen zur Unfallursache führen das Bundesamt für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) und die Bundespolizeiinspektion Trier durch. Zum Hergang des Unfalles liegen derzeit noch keine Ermittlungsergebnisse vor. Die Untere Wasserbehörde ist in die Arbeiten eng eingebunden. Alle unmittelbaren Gefahren sind zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung beseitigt. Am Dienstagmorgen wird dann der verbliebene unbeschädigte Kesselwagen ausgepumpt, damit auch dieser gefahrlos geborgen werden kann. Nach Freigabe durch die ermittelnden Stellen soll ebenfalls bereits am Dienstag damit begonnen werden, die Unfallstelle freizuräumen. Hierzu stehen Schwerlastkräne der DB bereit. Zu Dauer und Umfang der Instandsetzungsarbeiten kann zum derzeitigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Da die Bahnstrecke zwischen Bad Ems und Koblenz gesperrt ist, wurde ein Schienenersatzverehr mit Bussen eingerichtet.
Innenminister Roger Lewentz besuchte am Montagabend die Einsatzstelle und machte sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage. Der Minister wurde von Landrat Fank Puchtler begleitet. Puchtler dankte allen im Einsatz befindlichen Einsatzkräften von Freiwilligen-, Berufs- und Werkfeuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, der Bundes- und Landespolizei, der Deutschen Bahn und dem Technischen Hilfswerk. (Quelle Polizei Koblenz)
Steinefrenz (ots)
Am 30.08.2020 wird gegen 19.03 Uhr bekannt, dass in Steinefrenz Heuballen in Brand geraten sind. Die umliegenden Feuerwehren waren mit 57 Kräften im Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sowie des Landwirtes konnte ein Großteil der dort gelagerten Ballen gerettet werden. Der Sachschaden wird auf ca. 1000EUR geschätzt. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache können bislang keine Angaben gemacht werden.
Durch verschiedene Zeugen konnte der Hinweis erlangt werden, dass unmittelbar vor dem Brand zwei Jugendliche über die Siloballen liefen und sich dort aufhielten. Weiterhin wurden durch Zeugen in der Nähe zwei Motorroller oder kleine Motorräder festgestellt.
Zeugen, welche Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Montabaur in Verbindung zu setzten. (Quelle Polizei Montabaur)
Koblenz (ots)
In der Zeit zwischen Sonntag, 30.08.2020 und Dienstag, 01.09.2020 findet in Koblenz das Treffen der EU-Agrarminister statt. In diesem Zeitraum finden mehrere (angemeldete) Aufzüge und Versammlungen statt. Am heutigen Tage fand um 13.00 Uhr eine Auftaktveranstaltung am Koblenzer Hauptbahnhof statt. Nach dieser Kundgebung setzten sich rund 350 Personen und circa 20 Traktoren vom Bahnhof aus in Richtung des Kurfürstlichen Schlosses in Bewegung. Diese Veranstaltung verläuft bislang aus polizeilicher Sicht absolut problemlos und Corona konform. (Quelle Polizei Koblenz)
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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