Am 17.10.2020 ist die Kreisstraße 81 (K 81) zwischen Ötzingen und OT Sainerholz wegen Jagd gesperrt. Umleitungsstrecken über Niederahr sind ausgeschildert.
Weitsprunggrube und Ballfangzaun, Mensa-Essen und Ganztagsschule, Raumbelüftung und Brandschutz, Notebooks und Digitalpakt – wenn der Schulträgerausschuss der Verbandsgemeinde Montabaur tagt, ist die Liste der Themen meist ebenso lang wie vielfältig. Zusammen mit dem Bauausschuss wurden Baumaßnahmen an der Heinrich-Roth-Realschule plus, an der Grundschule Niederelbert und im Schulzentrum Nentershausen besprochen.
Grundschule „Am Hähnchen“ Niederelbert
Die Außensportanlage an der Grundschule „Am Hähnchen“ in Niederelbert ist in einem schlechten Zustand und soll deshalb erneuert werden. Mit der Planung war das Büro S. Lukowski + Partner beauftragt worden, das auf den Bau von Sportstätten spezialisiert ist. Die Pläne stellte Bernd Schnabel vor. Bei der Neugestaltung des Geländes soll eine kombinierte Sport- und Spielanlage entstehen: Geplant sind 50-Meter-Laufbahn, Weitsprunggrube, Spielfeld für verschiedene Ballsportarten sowie Bodentrampolin, Slackline, Balancierbalken und eine Felsenlandschaft. Diese Geräte schaffen Anreize für die Kinder, sich zu bewegen. „Vor allem werden nicht alltägliche Bewegungen wie Balancieren oder Klettern gefördert“, führte Schnabel aus. Eine kleine Tribüne und ein Geräteschuppen sind ebenfalls vorgesehen. Der Spiel- und Sportbereich wird mit einem pflegeleichten Kunststoffbelag ausgestattet. Das Gelände wird zum Hang hin mit einer Stützmauer abgefangen und komplett eingezäunt. Es kann bei Bedarf abgeschlossen werden, um es zu schützen vor Vandalismus und unsachgemäßem Gebrauch, z.B. Befahren mit Rädern oder Mofas. Die Baukosten mit allen Nebenkosten sollen knapp 500.000 Euro betragen und in den Haushaltsplan 2021 aufgenommen werden. Es ist geplant, dass Maßnahme noch vor den Sommerferien 2021 beginnt und etwa ein halbes Jahr dauern wird.
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Ein erster Entwurf: So könnte die neue Sportanlage an der Grundschule in der Niederelbert nach dem Umbau aussehen. (Grafik: S. Lukowski + Partner Landschaftsarchitekt)
6.791 Menschen ohne Job im Agenturbezirk Montabaur – Quote sinkt deutlich auf 3,7 Prozent – Immer mehr
Arbeitslose kehren ins Erwerbsleben zurück
Erstmals seit Beginn der Corona-Krise ist die Arbeitslosigkeit in der Region gesunken – und dies spürbar. Ende September werden für den Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) 6.791 Menschen ohne Job gezählt; das ist ein Rückgang um 666 Personen gegenüber dem August. Die Arbeitslosenquote ist im Monatsverlauf um 0,4 Prozentpunkte gesunken und liegt nun bei 3,7 Prozent. Der Unterschied zum Vorjahr bleibt allerdings beträchtlich: Im September 2019 gab es 2.191 Arbeitslose weniger als derzeit und die Quote war mit 2,5 Prozent historisch niedrig.
„Nach dem sprunghaften Anstieg der Erwerbslosigkeit im April hat sich der Arbeitsmarkt rasch stabilisiert“, sagt Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Montabaur. „In den Sommermonaten hat sich die Quote bei 4 Prozent oder knapp darüber eingependelt. Nun steht wieder die Drei vor dem Komma, und das ist ein überraschend positives Signal.“ Dass der Aufwärtstrend sich verfestigt, lasse sich mehrfach begründen: „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen bleibt auf dem gewohnt hohen Level, die Betriebe melden uns zunehmend Arbeitsstellen und vor allem gehen wieder erheblich mehr Menschen ins Erwerbsleben.“
Wahlrod (ots)
Am Dienstag, dem 29.09.2020 befuhr eine 18-jährige um 21:45 Uhr, die B8 aus Richtung Altenkirchen kommend in Richtung Wahlrod. In einer Rechtskurve verlor sie, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn, die Kontrolle über ihren Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei touchierte sie einen Baum, so dass der Pkw sich überschlug und 50 m weiter im angrenzenden Feld zum Stehen kam. Sie konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien und wurde später in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (Quelle Polizei Hachenburg)
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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