(wie)Am Mittwochmittag wurden zwei Jugendliche in der Limburger Innenstadt beraubt. Zwei 16-Jährige waren in der Limburger Altstadt unterwegs, als sie plötzlich von zwei jungen Männern mit Messern am Hals bedroht und zur Herausgabe von Handys und Bargeld aufgefordert wurden. Die Jugendlichen zeigten den Tätern ihre Portemonnaies, aus denen die Männer eine geringe Menge Bargeld entnahmen. Daraufhin flohen die beiden Täter. Die herbeigerufene Polizei wurde von einem Zeugen auf zwei flüchtende Männer angesprochen, er konnte die Männer und deren Fluchtrichtung detailliert beschreiben. Aufgrund der Beschreibung kam der Verdacht schnell auf zwei polizeibekannte Männer. Sie deckte sich mit der Beschreibung der Täter von den beiden beraubten Jugendlichen. Mehrere Streifen wurden in die Fahndung eingebunden. Ein 20-Jähriger konnte kurz darauf festgenommen werden. Ein 18-Jähriger ist weiter flüchtig und konnte bisher noch nicht gefasst werden. An seiner Wohnanschrift wurden aber die mutmaßlichen Tatwaffen und ein Päckchen Betäubungsmittel sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen. (Quelle Polizei Limburg)
Auffällig sind weiterhin starke Einbrüche bei ambulant-sensitiven Erkrankungen. Auch in der dritten Pandemiewelle gab es in den rheinland-pfälzischen und saarländischen Krankenhäusern bei vielen Behandlungen wieder Fallzahlrückgänge, allerdings auf niedrigerem Niveau als in den ersten beiden Wellen der Pandemie. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf Basis der Daten von stationär behandelten AOK-Versicherten.
5.656 Erwerbslose im Agenturbezirk Montabaur – Quote sinkt auf 3,1 Prozent – Anstieg bei jungen Leuten nach beendeter Ausbildung - Langzeitarbeitslosigkeit geht allmählich zurück
Der regionale Arbeitsmarkt erholt sich weiter: Ende Juli sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis – 5.656 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind 59 Personen weniger als im Juni. Die Arbeitslosenquote spiegelt das mit einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkte. Mit aktuell 3,1 Prozent liegt sie einen glatten Punkt unter dem Vorjahreswert. Im Juli 2020 wurden 7.438 Personen ohne Beschäftigung gezählt.
Ein Mosaikstein im Geotourismus
Den Wanderern fallen die vielen Trichter ins Auge, wenn sie an dem Areal im Waldbereich zwischen Hilgert und Baumbach über die Rundwanderwege RB 9 oder HG 5 entlangkommen. Was es damit auf sich hat und dass es sich dabei nicht um Bombentrichter, wie man vielleicht mutmaßen könnte, handelt, dies soll in Kürze anhand einer Tafel in Wort und Bild erklärt werden.
Bei dem Areal handelt es sich um das ehemalige Glockenschachtfeld Scheid, welches dem Abbau von Ton unter Tage diente. Angeregt durch eine wissenschaftliche Arbeit von Birgit Heuser-Hildebrandt über die Geschichte des Tonbergbaus im Kannenbäckerland, die auch das Glockenschachtfeld beinhaltete, hatte es sich Harald Fuchs aus dem Stadtteil Baumbach und im Verein „Keramik Erleben e.V.“ heimatkundlich engagiert, zum Anliegen gemacht, für eine Information über die kulturhistorisch bedeutsame Fläche an Ort und Stelle zu sorgen. Einen Mitstreiter fand er in Wolfgang Zirfas, dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, der die Zusammenarbeit mit der Nachbarverbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen im Bereich Tourismus pflegt, für den auch mit den geologischen Besonderheiten geworben wird.
Am Freitag, 23. Oktober, ist eine große Veranstaltung unter Inanspruchnahme der B 255 in Höhn geplant. Um die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmenden sicherstellen zu können, muss die B 255 zwischen dem Kreisverkehrsplatz in Hellenhahn-Schellenberg und Höhn sowie zwischen Ailertchen (Ortsende) und Höhn in der Zeit von circa 18:30 bis voraussichtlich 20:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Umleitung verläuft vom Kreisel Hellenhahn-Schellenberg über die K 51 – Seck – Winnen – Westerburg – Hergenroth – Halbs – Ailertchen (B 255) und umgekehrt. Darüber hinaus muss auch die K 57 aus Richtung Fehl-Ritzhausen kommend spätestens ab der Einmündung K 57/Steinstraße in Höhn gesperrt werden.
Mainz (ots)
Am 20. November 2026 lädt die Polizei Rheinland-Pfalz zum dritten Mal zur landesweiten "Crime Night" ein. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich für den Polizeiberuf interessieren.
Kombinieren, Spuren untersuchen und den entscheidenden Hinweisen auf die Spur kommen: Bei der "Crime Night" wird Polizeiarbeit erlebbar! Junge Menschen können selbst aktiv werden, kriminalistische Herausforderungen meistern und herausfinden, was hinter der Arbeit von Schutz- und Kriminalpolizei steckt.
Wie sichert man Spuren am Tatort? Wie führen einzelne Hinweise zur Lösung eines Falls? Und hast du das Zeug dazu, einen kniffligen Fall zu lösen? Die "Crime Night" bietet spannende Einblicke, praktische Herausforderungen und die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Weiterlesen ...Betzdorf (ots)
Am Mittwoch, dem 21.10.2026, gegen 07:45 Uhr, kam es in der Scheuerfelder Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer.
Eine 39-jährige Opel-Fahrerin befuhr die Scheuerfelder Straße aus Richtung Betzdorf kommend in Fahrtrichtung Scheuerfeld. Im weiteren Verlauf beabsichtigte sie, nach links in die Gäulenwaldstraße abzubiegen. Hierbei übersah sie einen entgegenkommenden, bevorrechtigten 18-jährigen Fahrradfahrer.
Es kam zur Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Pkw. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Zur weiteren Behandlung und medizinischen Abklärung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. (Polizei Betzdorf)
Sebastian Zahn spricht vor Pfarrpersonen über rechte Netzwerke und Chancen für die Demokratie
Bad Marienberg. Wie sind Rechtsradikale im Westerwald vernetzt? Und wie kann sich die Zivilgesellschaft dagegen stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Konferenz des Evangelischen Dekanats Westerwald. Sebastian Zahn ist Vorstandsmitglied des Vereins Demos e. V., der sich im Westerwald für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität einsetzt. In einem aufschlussreichen Vortrag in Bad Marienberg stellte Zahn den Dekanatsmitarbeitenden und Pfarrpersonen dar, wie sich Rechtsextreme im Westerwald organisieren – und wie sich der Westerwald dagegen wappnen kann.
VG Asbach (ots)
Am Mittwochabend kam es in Asbach und Buchholz zu zwei Einbruchsdiebstählen in Einfamilienhäuser. Zudem wurden in der Teichstraße verdächtige Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses festgestellt.
Asbach: Zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter ein rückwärtiges Fenster eines Einfamilienhauses auf und gelangten so in das Gebäude. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Diebesgut.
Buchholz: Zwischen 18:00 Uhr und 22:50 Uhr hebelten unbekannte Täter die rückwärtige Terrassentür eines Einfamilienhauses auf und durchsuchten das Gebäude nach Wertgegenständen. Auch hier kam es zu einem Diebstahl.
Teichstraße (Asbach): Gegen 20:08 Uhr wurde ein Hausfriedensbruch auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses gemeldet. Die bislang unbekannten Personen verdeckten ihre Gesichter im Bereich einer Überwachungskamera und verließen das Grundstück nach wenigen Minuten wieder. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen. (Polizei Straßenhaus)
Dierdorf (ots)
Nach einer Meldung über Schrottsammler in Dierdorf wurde am Mittwochvormittag durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Straßenhaus ein weißer Kastenwagen sowie dessen zwei Insassen angetroffen. Die beiden Personen konnten keine erforderlichen Gewerbekarten vorlegen. Der mitgeführte Schrott wurde auf einer Mülldeponie verwogen und ordnungsgemäß entsorgt. Gegen beide Betroffenen wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. (Polizei Straßenhaus)