Akteure aus dem Tal sowie Vertreter der drei Verbandsgemeinden trafen sich in Ettersdorf zur Arbeitssitzung, um mit ihrem Praxiswissen den Masterplan weiterzuentwickeln und das neue Markenzeichen in Augenschein zu nehmen.
Das Gelbachtal soll in den kommenden Jahren zu einem touristischen Naherholungsraum werden – das ist das erklärte Ziel der drei Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau, Diez und Montabaur, die alle im Tal vertreten sind. Vor allem für die Bevölkerung der drei Verbandsgemeinden und den Menschen vor Ort, soll sich die Zukunftsentwicklung des Gelbachtals auszahlen. Bereits im vergangenen Jahr wurde deshalb das touristische Potenzial zwischen Montabaur und Weinähr kritisch vom Institut für Regionalmanagement überprüft – das Ergebnis war nicht überraschend und dennoch wegweisend: das Tal, das den südlichen Westerwald mit der Lahn verbindet, verfügt neben seinem landschaftlichen Reiz über eine Vielzahl von Attraktionen. Aus diesem Grund möchten die drei Verbandsgemeinden gemeinsam einen Schritt weitergehen und erarbeiten mit den Akteuren im Tal in diesem Jahr einen touristischen Masterplan für das gesamte Gelbachtal.
Dierdorf (ots)
In der Nacht von Samstag, 24.07, auf den Sonntag 25.07. veranstalteten zwei junge Frauen ein Trinkgelage in der Wohnung einer der Beteiligten in Dierdorf. Im Verlaufe der Nacht kam es dann zu einem handfesten Streit, in dessen Verlauf sich die erheblich alkoholisierten Frauen gegenseitig schlugen und die Haare ausrissen. Auch gingen Teile der Wohnungseinrichtung zu Bruch. Eine der Frauen konnte sich schließlich ins Badezimmer flüchten und die Polizei informieren. Beide Frauen konnten durch die Polizei angetroffen und getrennt werden, für eine der Beteiligten wurde der Rettungsdienst hinzugezogen. Trotz des selbstverschuldeten Zustands der beiden Frauen, schafften es diese noch, ggü. den eingesetzten Beamten frech und respektlos aufzutreten. Im Anschluss an die Sachverhaltsaufnahme behauptete die zuvor als Gast anwesende Frau mit einem Taxi nach Hause fahren zu wollen, dieses habe Sie bereits bestellt. Den Beamten händigte Sie bereitwillig zwei Fahrzeugschlüssel Ihres PKW´s aus, der im Hof der Gastgeberin verbleiben sollte. Dass die Behauptung, ein Taxi bestellt zu haben, nicht der Wahrheit entsprach, entpuppte sich dann kurz darauf, als die Frau versuchte mit Ihrem PKW die Örtlichkeit zu verlassen. Einen dritten Schlüssel behielt die Frau zuvor für sich. Die Fahrt konnte aber durch die Polizei nach sehr kurzer Zeit beendet werden. Sie wurde ins Krankenhaus verbracht, wo Ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Schließlich setzte die Beschuldigte dann die Fahrt nach Hause im Taxi fort. Zu Hause angekommen, prellte die Beschuldigte dann die Zeche indem Sie fluchtartig in Ihre Wohnung lief und auf Klingeln und Klopfen des Taxifahrers nicht mehr öffnete. Gegen beide Beschuldigte wurden diverse Strafanzeigen verfasst. Den Auslöser des Streites konnten die eingesetzten Beamten übrigens nicht in Erfahrung bringen. (Quelle Polizei Neuwied)
2. Autokirmes in Sessenhausen setzte ein Ausrufezeichen für Kultur und Hilfsbereitschaft
Sessenhausen. Das man einmal bei einer Kirmes in Sessenhausen das Wörtchen „ausverkauft“ in den Mund nehmen durfte, haben sich die Organisatoren vom Vereinsring auch nie träumen lassen. Doch bereits zwei Wochen vor dem Autokonzert mit Fohr Five auf dem Sportplatz am Finkenhain waren alle 450 Eintrittskarten vergriffen. Im Vorjahr verzeichnete man aufgrund der Auflagen gerade einmal etwas mehr als die Hälfte an Zuschauern. Allein der Ansturm auf die Tickets ließ erahnen, was das für ein unvergesslicher Abend für die Besucher werden sollte. Bereits um 17 Uhr warteten die ersten Fahrzeuge auf den Einlass. Nachdem die Gäste im Vorjahr einige Ideen sammeln konnten, stiegen viele Gruppen auf ein gemütliches Beisammensein auf dem Anhänger um. Dabei waren der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Vom PKW-Anhänger mit Eckbank bis zum umgebauten Heuwagen als Discokäfig war alles dabei. Als um kurz nach sieben, die ersten Akkorde über den Platz ertönten war es wieder da: „Das Kirmesgefühl“. Die Band Fohr Five sorgte mit jedem ihrer Hits für ausgelassene Stimmung.
Koblenz/Ahrtal (ots)
Am gestrigen 24. Juli ging aus mehreren Ortschaften im Ahrtal die Meldung ein, dass Personen im angeblichen Auftrag der Kreisverwaltung vor Ort seien, um Hilfe bei der Antragstellung für Soforthilfen nach der Flutkatastrophe zu leisten.
Dabei wurden Opfer ausgefragt und personenbezogene Daten, darunter auch Kontodaten, erhoben. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Ahrweiler sind jedoch keine Beauftragen unterwegs, um derartige Hilfe bei der Antragsstellung zu leisten.
Bei den vermeintlichen Helfern könnte es sich um Betrüger handeln, die versuchen, die Not der Flutopfer für Straftaten auszunutzen.
Die Polizei empfiehlt, sich im Zweifelsfall einen (Dienst-)Ausweis von den angeblichen Beauftragten zeigen zu lassen oder bei entsprechendem Verdacht unmittelbar die Polizei zu informieren.
Wer Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge benötigt, sollte sich an die entsprechenden Anlauf- und Informationsstellen wenden, die es in den betroffenen Orten gibt. Flyer mit Anleitungshilfen liegen dort aus.
Bei spezifischen Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich an die Hotline der Kreisverwaltung Ahrweiler unter 02603/71-1234 oder 02603/71-4321 oder nutzen die Homepage https://kreis-ahrweiler.de/. (Quelle Polizei Ahrweiler)
Meudt (ots)
Am 11.07.2026 kam es gegen 19:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 8 in der Gemarkung Meudt. Ein 22-jähriger Autofahrer kollidierte mit einem vorausfahrenden 59-jährigen Kleinkraftradfahrer. Dieser wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Die Bundesstraße 8 musste während der Verkehrsunfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden. (Polizei Westerburg)
Hachenburg (ots)
Am 10.07.2026 wurde durch die PI Hachenburg eine Geschwindigkeitsmessstelle, in Wied eingerichtet. Dabei wurde der Verkehr der B 413 aus Höchstenbach kommend innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Bei hohem Verkehrsaufkommen konnten mehrere Verstöße festgestellt und geahndet werden. Tagesschnellste waren die Fahrer zweier weißer VW mit 73 km/h. Anschließend wurde eine Geschwindigkeitsmessstelle in Mündersbach eingerichtet. Hier wurde der Verkehr der B 413 aus Dierdorf kommend innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Tagesschnellster war der Fahrer eines Fiat mit 91 km/h. Durch die Polizeibeamten wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen eingeleitet. (Polizei Hachenburg)
– Mit Johannes Eidt stellt Volt einen Kandidaten für die
Landratswahl am 16. August 2026 im Westerwaldkreis auf, der von Anfang an auf Dialog und
Zusammenarbeit gesetzt hat.
Nachdem sich die Grünen entschieden haben, den CDU-Kandidaten zu unterstützen, und die SPD
eine eigene Bewerberin ins Rennen schickt, ist für Eidt eines klar:
„Ich trete nicht an, um Parteipolitik zu machen, sondern weil der Westerwaldkreis eine Führung
braucht, die die Herausforderungen der nächsten Jahre konsequent angeht."
Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.
Weiterlesen ...Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.
Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen
Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.
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