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Die Corona-Krise bestimmt in vielen Bereichen unser Leben. Auch die Kommunalpolitik ist im Ausnahmezustand. Doch die demokratischen Strukturen dürfen auch nicht aufgehoben werden. Deshalb hat die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Kreistag Westerwald bisher in zwei Videokonferenzen getagt. Am 15. Mai hat sie sich auch, nach Corona Regeln, zu einer Sitzung getroffen.

Der Anlass dieser Sitzung war die Notwendigkeit einer personellen Umstrukturierung in der Fraktion. Denn die Fraktionsvorsitzende Ina von Dreusche hat nach reiflichen Überlegungen aus gesundheitlichen Gründen ihr Mandat niedergelegt. Diese Entscheidung, so von Dreusche, sei ihr nicht leichtgefallen; auch im Hinblick auf den Wählerauftrag. Sie bedankt sich an dieser Stelle für das Vertrauen und die wenn auch kurze, aber gute, kollegiale interfraktionelle Zusammenarbeit im Kreistag zum Wohle unseres Landkreises. Zur Situation stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Christian Schimmel fest: „Ina von Dreusche hat die Fraktion nach einem erfolgreichen Wahlkampf kompetent, mit viel Engagement und persönlichem Einsatz geführt. Dafür sind wir ihr als Fraktion dankbar und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“
Bei der anstehenden Neuwahl des Fraktionsvorsitzes wurde Christian Schimmel als Fraktionsvorsitzender und Manfred Calmano als stellvertretender Fraktionsvorsitzender gewählt. Für Ina von Dreusche rückt Martina Kapp aus Herschbach/OWW in den Kreistag und die Fraktion nach. Kapp ist Mitglied des Rats der VG Wallmerod, ihre Schwerpunkte liegen insbesondere bei den Themen Wirtschaft und Finanzen.
Diskutiert hat die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN vor allen die Folgen der Corona-Krise für den Westerwald-Kreis. Wir sind der Meinung, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen in den Kommunen von großer Bedeutung sind, denn die Firmen im Westerwald schaffen Arbeitsplätze und tragen wesentlich zur guten wirtschaftlichen Entwicklung des Kreises bei. Gerade kleine Betriebe müssen in der aktuellen Debatte um staatliche Hilfen, zwingend berücksichtigt werden.
Die Fraktion findet aber, dass in die sozialen Folgen der Pandemie noch zu wenig Beachtung finden. Zum Beispiel steht jetzt die Schulsozialarbeit vor besonderen Herausforderungen. Zusammen mit den Lehrkräften sollen die Schulsozialarbeiter/innen den Kontakt zu den Schülern und Eltern mit den Corona-Regeln aufrechterhalten. In einer größeren Anzahl der Familien wird es auch ein erhöhtes Konfliktpotenzial geben. Ob hier weitere Hilfe nötig ist will die Fraktion durch eine Anfrage an den Westerwaldkreis erfahren.
Auch sozial schlechter gestellte Familien sind durch den eingeschränkten ÖPNV nur noch bedingt in der Lage mobil zu bleiben. Dies liegt konkret am Wegfall etlicher Schülerfahrten.
Ein weiteres Thema, war die Arbeit der Tafeln im Westerwald und die Frage, inwiefern die kommunale Politik noch mehr tun kann, um diese zu unterstützen. (Quelle Grüne Westerwald)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

A3: Temporäre Verkehrseinschränkungen im Bereich der AS Dierdorf

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt am Dienstag, 29. September 2026, in der Zeit zwischen circa 7.00 Uhr und circa 15.00 Uhr im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle (AS) Dierdorf die Abfahrt von der A3 temporär sperren.

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Werner Noll ist neuer Ortsbürgermeister in Hübingen

Werner Noll ist neuer Ortsbürgermeister in Hübingen. Der Ortsgemeinderat hat ihn einstimmig ins das Amt gewählt. Er gehört dem Rat seit 2019 an und ist seither auch Beigeordneter der Ortsgemeinde. Zuvor war er schon einmal von 1994 bis 2009 Mitglied im Ortsgemeinderat und in hat in verschiedenen Ausschüssen mitgearbeitet.

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A3: Instandsetzungsarbeiten am Unterführungsbauwerk bei Girod starten in Kürze

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt ab Mittwoch, 30. September 2026, Instandsetzungsarbeiten am A3-Unterführungsbauwerk im Bereich des Wirtschaftsweges zwischen Girod und Großholbach ausführen. Zur Durchführung der notwendigen Arbeiten wird der Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden für die Dauer der Maßnahme komplett gesperrt.

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Einbruch in Tierarztpraxis in Ransbach-Baumbach

Ransbach-Baumbach (ots)

Am späten Abend des 23.09.2026 kam es im Zeitraum von 22:15 - 22:30 Uhr zu einem Einbruch in eine Tierarztpraxis in der Rheinstraße in Ransbach-Baumbach.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffen sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten der Praxis. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rheinstraße wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Montabaur in Verbindung zu setzen. (Po.izei Montabaur) 

Schulbusunfall in Langenbach

Langenbach bei Kirburg (ots)

Am 23.09.2026 ereignete sich gegen 15:40 Uhr auf der Hochstraße in Langenbach bei Kirburg ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus. Hierbei befuhr eine Pkw-Fahrerin die Betzdorfer Straße aus Weitefeld kommend. Der mit Schulkindern besetzte Schulbus befuhr die Hochstraße aus Neunkhausen kommend. Im Einmündungsbereich der Betzdorfer Straße und der Hochstraße übersieht die Pkw-Fahrerin den vorfahrtsberechtigten Schulbus und fährt an. Dabei kommt es zur Kollision beider Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Alle Kinder im Bus blieben glücklicherweise unverletzt und wurden von den Eltern an der Unfallstelle abgeholt. (Polizei Hachenburg) 

Tausende fordern mit Petition Umsetzung von Ortsumgehung in Nentershausen

Unterzeichungsfrist endet am 29. September

Nentershausen. Die Ortsumgehung von Nentershausen ist ein Thema, dass die stark vom Verkehr belastete Ortsgemeinde im Westerwaldkreis bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Eine Petition, die noch bis einschließlich 29. September läuft, fordert nun, verbindliche Entscheidungen von der Landespolitik und dass der Ort an der Autobahn 3 endlich entlastet wird. Bereits mehrere Tausende Unterzeichner sehen die Notwendigkeit.

Kommt es auf der A3 zu Unfällen, Baustellen oder Staus, dann macht sich das in Nentershausen prompt bemerkbar und eine Blechlawine schlängelt sich über die Landesstraße 318 durch den Ort. Schließlich ist die L 318, die in Nentershausen als Koblenzer Straße firmiert, die offizielle Umleitungsstrecke für die vielbefahrene Autobahn. „Unsere Geduld ist am Ende. Wir werden seit Jahrzehnten immer wieder vertröstet, dass es bald so weit ist mit der Ortsumgehung. Es muss nun endlich etwas passieren“, macht Ortsbürgermeister Tobias Reusch deutlich.

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