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Reger Austausch zwischen Wirtschaft und evm-Gruppe
Eine sichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Energieversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für die Unternehmen im Westerwaldkreis. Mit diesem Tenor begrüßt Gabriele Wieland, Erste Kreisbeigeordnete, Anfang der Woche rund 50 Gäste zum ersten „Unternehmer-Dialog: Energieversorgung der Zukunft“. Zu diesem Format hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) in Philipps Kochtöpferei nach Ransbach-Baumbach eingeladen. Besonders erfreut zeigt sich Frau Wieland darüber, dass die Führungsebenen der evm-Gruppe sowie aus Wirtschaft und Verwaltung stark vertreten sind.


„Unser Ziel ist es mit diesem Format den direkten Austausch zu unterstützen und einen Weg aus der drohenden Henne-Ei-Diskussion zu finden. Wer heute finale Antworten erwartet, den muss ich enttäuschen. Das hier ist ein Auftakt für einen langfristigen Dialog zur Erarbeitung zukunftsfähiger Lösungen“, erläutert Katharina Schlag, wfg-Geschäftsführerin, in ihrer Einleitung.
Inhaltlich stellen Mithun Basu, Vorstand der evm, enm-Geschäftsführer Hendrik Majewski sowie Peter Wiacker, Bereichsleiter Asset Management der enm, im Anschluss die allgemeinen Rahmenbedingungen sowie die aktuelle Situation und Planungsstände vor.
In der folgenden Diskussionsrunde stehen die Fragen und Wünsche der Wirtschaft auf der Agenda. Dabei wird schnell deutlich, wie breit gefächert und von welcher großen Bedeutung das Thema der Energieversorgung ist: von Stand-alone-Speichern und Co-Location-Anlagen über Kapazitätssteigerungen, die damit verbundenen Herausforderungen im Netzausbau und Abhängigkeiten bis zum energy sharing und Bilanzkreisläufen. Auch die gemeinschaftliche Verantwortung für schnelles Handeln im Sinne der Generationengerechtigkeit wird zur Sprache gebracht.
In der Diskussion wird deutlich, dass sich die Unternehmer mehr und bessere Kommunikation wünschen. Auch ein proaktiver Informationsaustausch steht auf dem Wunschzettel. Hierzu erläutert Mithun Basu, dass es hierzu ein unternehmensweites Projekt gibt. Ziel sei es, Kundinnen und Kunden noch besser und schneller zu informieren.
„Genau dafür ist dieses Format gedacht“, sagt Mithun Basu. „Wir konnten unsere aktuellen Herausforderungen schildern und aufzeigen, in welchen Bereichen wir nur in Abhängigkeit von anderen Akteuren agieren können. Uns ist daran gelegen, die Transformation der Energieversorgung gemeinsam mit den Partnern der Region zu gestalten.“
Einige Fragen aus der Diskussion wurden bereits für einen Folgetermin, dann eventuell unter Einbindung des Bundespolitik, notiert. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und freuen uns, wenn wir diesen eingeschlagen Weg gemeinsam fortsetzen können“, resümieren Schlag und Basu am Ende der Veranstaltung. Über zukünftige Termine wird die wfg zu gegebener Zeit informieren. (Wir Westerwälder) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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