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 Wie können Zugausfälle künftig frühzeitiger kommuniziert und ihre Auswirkungen auf die Schülerbeförderung möglichst gering gehalten werden? Diese Frage war unter anderem Gegenstand eines Gesprächs zur Situation der Schülerinnen und Schüler aus Mudersbach und Niederschelderhütte, die den Schulstandort Betzdorf besuchen. Zu Beginn des laufenden Schuljahres hatte es etliche Zugausfälle gegeben. 

Auf Einladung von Bürgermeister Andreas Hundhausen kamen dazu Vertreter der Kreisverwaltung, der Ortsgemeinden Mudersbach, des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie der Hessischen Landesbahn (HLB) zusammen. 



Die Vertreter der HLB bedauerten die entstandenen Beeinträchtigungen und erklärten, künftig alle notwendigen und möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um solche Ausfälle nach Möglichkeit zu vermeiden bzw. frühzeitig und umfassend darüber zu informieren. Soweit die Ursachen auf die Bahninfrastruktur zurückzuführen seien, seien die Einflussmöglichkeiten der HLB allerdings begrenzt. Von Seiten der Kommunen wurde im Gespräch insbesondere eine frühzeitige und umfassende Information über mögliche Zugausfälle eingefordert. Sie machten zugleich deutlich, wie stark Eltern und Schülerinnen und Schüler durch die teilweise länger andauernden Ausfälle belastet worden seien.

Die Kreisverwaltung stellte zudem klar, dass der Kreis einen Ausfall des Schülertransports über die Schiene weder organisatorisch noch personell kurzfristig vollständig kompensieren könne. Gleichwohl soll der Austausch mit den beteiligten Stellen weiter intensiviert werden.

„Gerade wenn es um den Schulweg von Kindern und Jugendlichen geht, brauchen Eltern und Schulen möglichst schnell verlässliche Informationen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Beteiligten hier eng zusammenarbeiten und der Informationsfluss funktioniert“, so das Resümee des Ersten Kreisbeigeordneten Tobias Gerhardus und Bürgermeister Andreas Hundhausen. 

Nach Angaben des SPNV-Nord läuft der Zugverkehr inzwischen wieder störungsfrei. Sollte es zu weiteren Ausfällen kommen, werde – soweit möglich – ein Ersatzverkehr eingerichtet. 

Auch die ab Dezember geplante Sperrung der Siegstrecke war Thema des Gesprächs. Der SPNV-Nord berichtete, dass die Planungen für den Schienenersatzverkehr bereits laufen. Dabei sollen ausdrücklich auch die besonderen Anforderungen der Schülerbeförderung berücksichtigt werden. (Kreis Altenkirchen) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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