Netzwerken für die Region: Bei der elften Auflage der Veranstaltungsreihe trafen Unternehmertum, künstliche Intelligenz, Kultur und soziales Engagement aufeinander
Altenkirchen. „Vordenken. Neudenken. Netzwerken.“ – unter diesem Leitgedanken stand die mittlerweile elfte Wäller Helfen Business Night. Erstmals machte die Veranstaltungsreihe des Vereins Wäller Helfen e. V. Station in Altenkirchen. Gemeinsam mit der Firma WERIT und der Wirtschaftsförderung Altenkirchen entstand ein Abend, bei dem die Vernetzung regionaler Unternehmen ebenso im Mittelpunkt stand wie neue Impulse und die gemeinsame Verantwortung für die Region.
Die Wäller Helfen Business Night hat sich in den vergangenen vier Jahren zu einem festen Bestandteil der Netzwerkarbeit des Vereins entwickelt. Inzwischen engagieren sich rund 60 Unternehmen in der Wäller Helfen Business Familie. Dabei geht es den Verantwortlichen nicht ausschließlich darum, geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Vielmehr sollen Unternehmen zusammengebracht werden, die sich gemeinsam mit dem Verein sozial und gesellschaftlich für ihre Heimat engagieren möchten.
In Altenkirchen stand unter anderem die Frage im Mittelpunkt, welche Veränderungen Unternehmen in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Die Speaker Ralph Radney und Fred Heidepeter gaben den Gästen Impulse zum Thema künstliche Intelligenz und deren Bedeutung für Unternehmen. Vinzenz Baldus griff mit seinem Vortrag „Welle der Veränderung“ ebenfalls aktuelle Entwicklungen auf und gab Denkanstöße für den Umgang mit Veränderungsprozessen.
Dass die Business Night bewusst über ein klassisches Unternehmernetzwerk hinausgeht, zeigte auch das Rahmenprogramm. Christopher Steinebach begleitete den Abend mit musikalischen Beiträgen auf dem Dudelsack. Kulinarisch erwartete die Gäste ein exklusives Beef-Tasting des Eventservice „Die Idee“, ergänzt durch die „Zukunftsweine“ des Weinguts Altenkirchen.
„Wo bekommt man Kultur, Kulinarik, soziales Engagement und Unternehmertum auf einem Fleck? So etwas gibt es nur bei uns – und das einmal im Quartal“, brachte Björn Flick, Geschäftsführer und Vorsitzender von Wäller Helfen e. V., den Anspruch der Veranstaltungsreihe auf den Punkt.
Im Mittelpunkt stehe dabei immer die Region. Unternehmen sollen sich kennenlernen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam neue Ideen und Strategien entwickeln. Die zentrale Frage sei, wie Wirtschaft, Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement ihre jeweiligen Stärken miteinander verbinden können, um die Heimat gemeinsam weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig nutzte Wäller Helfen den Abend, um den Unternehmerinnen und Unternehmern Einblicke in die Entwicklung des Vereins zu geben. Innerhalb von sechs Jahren entwickelte sich Wäller Helfen von einem kleinen Nachbarschaftshilfeverein zu einem regionalen Sozialunternehmen mit zahlreichen Projekten, Kooperationen und Netzwerkpartnern. Die Vorstellung dieser Entwicklung führte nach Angaben des Vereins bereits während der Veranstaltung zu neuen Kontakten und konkretem Interesse an zukünftigen Kooperationen.
Gerade diese Verbindung ist für die Verantwortlichen ein wesentlicher Bestandteil der Business-Reihe: Wirtschaftliche Kompetenz, regionale Netzwerke und soziales Engagement sollen nicht nebeneinanderstehen, sondern miteinander verbunden werden. Die mittlerweile rund 60 beteiligten Unternehmen bilden dafür die wachsende Wäller Helfen Business Familie.
Nach der Premiere in Altenkirchen steht der nächste Termin bereits fest: Am 3. Dezember findet die nächste Wäller Helfen Business Night in der Denkfabrik in Bad Marienberg statt. Als Speaker konnten hier Boris Nanni und Rouven Fischer gewonnen werden. Auch dort sollen wieder neue Impulse, regionale Vernetzung und die gemeinsame Verantwortung für die Heimat im Mittelpunkt stehen. (Wäller helfen)