Was die Kommunen im Kreis jetzt wirklich
brauchen
KPV Westerwald spricht sich für Klaus Lütkefedder als neuen Landrat aus
Am 16.8.2026 entscheiden die Wählerinnen und Wähler im Westerwaldkreis, wer künftig als
Landrat oder Landrätin an der Spitze der Kreisverwaltung steht. Sechs Bewerberinnen und
Bewerber stehen zur Wahl. Die Kommunalpolitische Vereinigung Westerwald (KPV) sieht in
dieser Wahl weit mehr als eine politische Richtungsentscheidung – sie ist vor allem eine
Entscheidung über die Fähigkeit, eine komplexe Behörde in einer außergewöhnlich
schwierigen Zeit sofort und verantwortungsvoll zu führen.
Ein Amt mit besonderen Anforderungen
Die Position des Landrats bzw. der Landrätin unterscheidet sich grundlegend von vielen
anderen politischen Ämtern. Wer gewählt wird, übernimmt unmittelbar nach der Wahl – ohne
Einarbeitungszeit – die Leitung einer Behörde mit über 800 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Der Landrat oder die Landrätin trägt dabei nicht nur politische, sondern auch
persönliche und unmittelbare Verantwortung für die Rechtmäßigkeit des
Verwaltungshandelns: Anders als bei nur politischen Ämtern haftet der Landrat persönlich für
seine Organisationsentscheidungen.
Auch die Doppelrolle zwischen Staatsverwaltung und Kommunalverwaltung erfordert nicht
nur Führungserfahrung, sondern fundierte Kenntnis komplexer Verwaltungsstrukturen,
rechtlicher Grundlagen und behördlicher Abläufe – Wissen, das sich nicht kurzfristig
aneignen lässt.
Die Kommunen stehen enorm unter Druck
Diese Anforderungen treffen auf eine kommunale Lage, die keinen Raum für Lernprozesse im
Amt lässt. Die Städte, Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden im Westerwaldkreis stehen
nach Jahren systematischer Unterfinanzierung und angesichts einer angespannten
wirtschaftlichen Entwicklung enorm unter finanziellem Druck. Gerade der ländliche Raum
steht dabei vor besonderen Herausforderungen: Infrastruktur, Daseinsvorsorge,
demografischer Wandel und knappe Haushalte verlangen nach einer Kreisspitze, die die Nöte
der Kommunen aus eigener Erfahrung kennt und von der ersten Minute an handlungsfähig ist.
Nur ein Bewerber bringt die notwendige Erfahrung mit
Von den sechs Bewerberinnen und Bewerbern um das Amt des Landrats verfügt nach
Einschätzung der KPV Westerwald nur einer über die notwendige Verwaltungs- und
Führungserfahrung, um diesen Anforderungen von Beginn an gerecht zu werden: Klaus
Lütkefedder. Als Bürgermeister einer Verbandsgemeinde leitet er bereits heute eine Behörde,
kennt die Mechanismen der Kommunalverwaltung aus eigener Praxis und weiß, welche
Sorgen und Nöte die Städte und Gemeinden im Kreis konkret umtreiben.
Hinzu kommt seine Erfahrung als Landesbeamter: In dieser Funktion hat Klaus Lütkefedder
wichtige Infrastrukturprojekte im Westerwald begleitet und dabei genau jene Schnittstelle
zwischen Staatsverwaltung und kommunaler Ebene aus erster Hand kennengelernt, die das
Amt des Landrats täglich verlangt. Er bringt damit nicht nur kommunale Führungserfahrung,
sondern auch profunde Kenntnis staatlicher Verwaltungsabläufe mit – eine Kombination, die
angesichts der doppelten Funktion des Amtes von besonderem Wert ist.
Diese Erfahrung ist aus Sicht der KPV Westerwald kein „Nice-to-have", sondern angesichts
der beschriebenen Anforderungen und der angespannten Lage der Kommunen eine
grundlegende Voraussetzung für eine verantwortungsvolle Amtsführung ohne
Einarbeitungszeit.
Klare Empfehlung der KPV Westerwald
Die Kommunalpolitische Vereinigung Westerwald spricht sich daher klar für Klaus
Lütkefedder als neuen Landrat des Westerwaldkreises aus. Der Kreis braucht an seiner Spitze
jemanden, der vom ersten Tag an Behörde und Kommunen gleichermaßen versteht – und der
die Interessen der Städte und Gemeinden im Kreis auf Augenhöhe mit Land und
Staatsverwaltung vertreten kann. (KVP Westerwald)