Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Zugleich gab es personelle Veränderungen: Die Kreisvorsitzende Jana Gräf trat nicht erneut als stellvertretende Bezirksvorsitzende an. Nach ihrer Wahl in den Bundesvorstand der FDP wird sie sich künftig auf dieser Ebene für liberale Politik und insbesondere für die Anliegen des ländlichen Raums einsetzen. Auch Volker Lopp kandidierte nach sechs Jahren nicht erneut als Europabeauftragter des Bezirksverbandes. Sein langjähriges Engagement habe den Bezirksverband geprägt; künftig will er seine Erfahrung noch stärker in die kommunalpolitische Arbeit im Westerwald und in seiner Verbandsgemeinde einbringen.
Inhaltlich setzte der FDP-Kreisverband Westerwald mit seinem Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz ein klares Zeichen. Der Antrag, der federführend von Prof. Dr. Helmut Wieler erarbeitet wurde, fand auf dem Bezirksparteitag einstimmige Zustimmung. Die Liberalen sehen darin ein starkes Signal für mehr Selbstbestimmung der Pflegekräfte und eine moderne Interessenvertretung ohne Zwangsmitgliedschaft.
Auch in der Antragsberatung und in den Debatten war der Westerwaldkreis aktiv vertreten. Unter anderem brachten sich Dennis Liebenthal und Volker Lopp mit Wortbeiträgen ein und vertraten die Positionen des Kreisverbandes engagiert.
Die Kreisvorsitzende Jana Gräf wertete den Bezirksparteitag als starkes Zeichen für die Arbeit des Kreisverbandes: „Der Bezirksparteitag hat gezeigt, wie viel Engagement, Sachverstand und Einsatzbereitschaft in unserem Kreisverband steckt. Unsere Mitglieder bringen sich personell, inhaltlich und in den Debatten aktiv ein. Darauf können wir stolz sein. In den kommenden Jahren wollen wir genau daran anknüpfen: Wir werden eine relevante Stimme im Westerwald bleiben und diese Rolle weiter ausbauen.“
Der Kreisverband sieht sich durch den Bezirksparteitag in seiner Arbeit bestätigt. Der Westerwald habe gezeigt, dass er Ideen liefert, Verantwortung übernimmt und personell gut aufgestellt ist. Für die FDP Westerwald sei dies ein Ansporn, weiterhin liberale Impulse aus der Region in die Parteiarbeit einzubringen. (Patrick Häbel)