Ausbaupartner treffen sich zum Anschalt-Event in Wirges
Seit Beginn des Jahres sind die Ausbauarbeiten in der Verbandsgemeinde Wirges so weit vorangeschritten, dass die ersten Kunden erfolgreich an das Glasfasernetz angeschlossen werden konnten. Mittlerweile surfen bereits mehr als 300 Haushalte und Unternehmen im Highspeed-Netz.
Die Tiefbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, insgesamt wurden rund 185 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Darüber hinaus entstanden vier sogenannte POP-Gebäude (Point of Presence), die als zentrale Netzknotenpunkte dienen und das passive Glasfasernetz mit der aktiven Infrastruktur von Vodafone verbinden. Perspektivisch können bis zu 9.000 Haushalte und Unternehmen das hochmoderne Netz nutzen – damit erreicht der Ausbau in der VG Wirges nahezu eine flächendeckende Versorgung.
Auch wenn das eigenwirtschaftliche Ausbauprojekt der Unternehmen Vodafone und Meridiam Glasfaser mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich geplant, zeigen sich alle Beteiligten mit dem aktuellen Stand zufrieden. Dies wurde auch beim jüngst von Vodafone durchgeführten Anschalt-Event in Wirges deutlich, bei dem sich die Ausbaupartner gemeinsam mit Bürgermeisterin Alexandra Marzi über den Fortschritt austauschten.
Bürgermeisterin Alexandra Marzi betonte: „Der flächendeckende Glasfaserausbau ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Verbandsgemeinde Wirges. Mein Dank gilt den privatwirtschaftlichen Investoren Meridiam Glasfaser und Vodafone, allen voran Christoph Meurer und Rolf Peter Scharfe für die konstruktive Zusammenarbeit. Zudem bedanke ich mich bei unseren Mitarbeitenden sowie allen Ortsbürgermeistern für ihr herausragendes Engagement über die komplette Ausbauphase. Und nicht zuletzt gilt mein Respekt unseren Bürgerinnen und Bürgern, die die Bauarbeiten und Einschränkungen um und an ihren Häusern größtenteils mit viel Verständnis und Geduld mitgetragen haben. Mit rund 97 Prozent Glasfaserabdeckung haben wir gemeinsam ein starkes Fundament für die digitale Zukunft geschaffen.“
Rolf Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone Deutschland, äußerte sich ebenfalls positiv: „Einige hundert Bürgerinnen und Bürger surfen bereits im schnellsten Netz Deutschlands – und von Woche zu Woche werden es mehr. Das bringt uns unserem gemeinsamen Ziel immer näher: Bis zum Herbst 2026 wird der größte Teil aller Bürgerinnen und Bürger, die bei uns einen Glasfaser-Anschluss bestellt haben, angeschlossen sein. Dass bereits heute schon die ersten Anschlüsse in Betrieb sind, ist das Ergebnis einer vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Meridiam Glasfaser, Vodafone und der Verbandsgemeinde Wirges mit ihren Genehmigungsbehörden“.
Auch Christoph Meurer, Geschäftsführer von Meridiam Glasfaser, zeigte sich zufrieden: „Der Glasfaserausbau in Wirges ist ein gutes Beispiel für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Partnern. Durch den engen Austausch mit der Verbandsgemeinde konnten wir die Bauphase erfolgreich umsetzen und nun das Netz an Vodafone für den weiteren Betrieb übergeben. Jetzt folgt die schrittweise Aktivierung der Anschlüsse für die Kundinnen und Kunden.“
Die Inbetriebnahme der Anschlüsse erfolgt abschnittsweise in den einzelnen Netzsegmenten. In der Stadt Wirges sowie den Ortsgemeinden Dernbach, Ebernhahn, Mogendorf und Siershahn laufen bereits Aktivierungen. In den Ortsgemeinden Ötzingen, Leuterod, Helferskirchen, Sainerholz, Niedersayn, Bannberscheid, Moschheim und Staudt sollen die ersten Kundenanschaltungen im Juni 2026 erfolgen.
Zur Vereinbarung eines Anschalttermins kontaktiert Vodafone jeden einzelnen Kunden persönlich und beauftragt Dienstleister für die Installation des Hausanschlusses und der Inhouse-Verkabelung. Ist der Anschluss errichtet, kümmert sich Vodafone um den Anbieterwechsel, kündigt den bisherigen Versorgungsvertrag und sorgt für die Portierung der genutzten Festnetznummern. Müssen Mindestvertragslaufzeiten eingehalten werden, erfolgt die Anschlussaktivierung erst zum Ende des Altvertrags. So verhindert Vodafone, dass Kunden doppelt zahlen. Die teils noch laufenden Altverträge sind zugleich ein Grund dafür, dass nicht alle Anschlüsse unmittelbar aktiviert werden können.
Parallel zu den Anschlussaktivierungen laufen vielerorts noch Arbeiten zur endgültigen Wiederherstellung der Asphaltflächen. Bürgermeisterin Alexandra Marzi versichert hierzu, dass die Verbandsgemeinde dafür sorgen werde, dass die Ausbaupartner erst dann abrücken, wenn alle Oberflächen ordnungsgemäß wiederhergestellt sind. (VG Wirges)