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Kleinere Reparaturen können vor Ort selbst erledigt werden. Für 2026 sind weitere Stationen im Land geplant ADAC-Experte gibt Tipps für den Start in die Fahrradsaison. 

Kleinere Reparaturen am Fahrrad, aber auch an Kinderwagen, Skateboards oder Rollstühlen können inzwischen an 33 ADAC Radservice-Stationen in Rheinland-Pfalz direkt behoben werden. Die Nutzung ist unabhängig von einer ADAC Mitgliedschaft rund um die Uhr für alle möglich.

An der Loreley wurde jetzt eine weitere ADAC Radservice-Station in Betrieb genommen. Die Reparatursäule befindet sich direkt auf dem Loreleyfelsen in der Nähe der Tourist-Information und ist mit hochwertigem Werkzeug ausgestattet. „Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad in ihrer Freizeit oder für den Weg zur Arbeit. Der ADAC trägt diesem Mobilitätswandel Rechnung und bietet neue Services an“, sagt Christian Schmidt, Leiter Mobilität und Umwelt beim ADAC Mittelrhein.

„Der Loreleyfelsen ist einer der meistbesuchten touristischen Hotspots im Land und wird gerne auch mit dem Fahrrad erkundet“, sagt Ullrike Dallmann, Geschäftsführerin der Loreley-Touristik GmbH. „Der Legende nach sollen an diesem mystischen Ort einst Bootsfahrer gestrandet sein. Die Radservice-Station hilft, dass künftig Radfahrende hier nicht stranden müssen.“

Zur Ausstattung der Station gehören eine Aufhängevorrichtung für Fahrräder, eine Luftpumpe sowie gängiges Werkzeug wie Reifenheber, Schraubendreher, Rollgabelschlüssel und ein Inbus-Multitool. Damit lassen sich etwa platte Reifen, lockere Schrauben oder falsch eingestellte Sättel direkt beheben. Ein QR-Code an der Säule führt zudem zu kurzen Erklärvideos über die Nutzung der Werkzeuge.

„Wir sind stolz, den Radfahrenden im Mittelrheintal diesen Service bieten zu können. Die Radservice-Station ist ein praktisches Angebot, mit dem man sich schnell und einfach selbst helfen kann – ein wichtiger Beitrag für den Radverkehr und den nachhaltigen Tourismus“, betont Schmidt. In diesem Jahr will der ADAC Mittelrhein weitere Stationen in Wissen an der Sieg, Zell und Zeltingen/Rachtig an der Mosel, Herxheim an der Nahe und Rhens am Rhein eröffnen.

Besser ist es aber natürlich, wenn es überhaupt nicht erst zur Panne am Zweirad kommt. „Wer im Frühjahr das Fahrrad aus dem Keller holt, sollte vor der ersten Fahrt den technischen Zustand des Drahtesels überprüfen. Aber der Check ist grundsätzlich immer sinnvoll – selbst dann, wenn das Fahrrad auch im Winter regelmäßig bewegt wurde“, sagt Schmidt. Denn Bremsbeläge können verschleißen, die Kette von Streusalz angegriffen und Kontakte und Schrauben locker werden.

Das sind seine Tipps:

Zu einem Frühjahrscheck gehört stets die gründliche Reinigung des Rads, da Mängel an einem sauberen Fahrrad besser erkannt werden können. Radfahrer sollten aber auf die Nutzung eines Hochdruckreinigers verzichten, da dadurch Wasser in die Lager eintreten kann. Nach der Reinigung empfiehlt es sich, Schrauben und Kontakte zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuziehen: Lenker, Sattel, Pedale, Schutzbleche und der Gepäckträger dürfen nicht wackeln.
Vor allem bei Fahrrädern, die in der kalten Jahreszeit bewegt wurden, ist ein Check der Kette notwendig: Dreck und Streusalz können die Kette in Mitleidenschaft ziehen. Sie sollte daher mit einer Bürste oder einem Lappen gereinigt und anschließend gleichmäßig geölt werden, damit sie ohne Widerstand läuft und vor Rost geschützt bleibt.
Fahrradfahrer sollten außerdem die Bremsbeläge überprüfen und gegebenenfalls austauschen. Bei dieser Gelegenheit sind auch die Seilzüge auf Rost oder ausgefranste Stellen zu untersuchen. Als Faustregel für die Bremse gilt: Selbst bei fest angezogenem Bremshebel darf dieser nicht den Lenker berühren. Schwergängige Bremszüge sind nachzufetten. Reparaturen an Scheibenbremsen sollten von einem Fachmann ausgeführt werden.
Wichtig ist außerdem ausreichender und korrekter Luftdruck. Der empfohlene Druck ist in der Regel auf der Reifenflanke angegeben. Bei dieser Gelegenheit sollten Reifen auch auf Risse in der Lauffläche und den Flanken überprüft werden. Pflicht ist außerdem eine funktionstüchtige Beleuchtung. Batteriebetriebene Leuchten sollten rechtzeitig vor der ersten Fahrt in der Dämmerung oder der Dunkelheit ausreichend geladen werden. Bei Tagfahrten müssen Akku-Leuchten aber nicht mitgeführt werden.
Über den ADAC Mittelrhein e.V.
Der ADAC Mittelrhein e.V. wurde 1950 gegründet und ist einer von 18 Regionalclubs innerhalb des Gesamt-ADAC. Ob am Hauptsitz in Koblenz oder in den Geschäftsstellen und Reisebüros in Mainz, Trier, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein – wir bieten unseren Mitgliedern und Kunden Rat und Schutz in allen Fragen der Mobilität und des Reisens. Dabei sind wir Helfer aus Leidenschaft & Ratgeber für Mobilität, Reisen, Motorsport, eSports, Fähre und vieles mehr. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für jedes einzelne unserer über 780.000 Mitglieder mit Herzblut da, immer vertrauenswürdig und persönlich, ob in der Geschäftsstelle oder im Reisebüro, telefonisch oder im Internet. Wir fördern den Breitensport und veranstalten spannende Events in der Region: vom ADAC Truck-Grand-Prix bis hin zur ADAC Mittelrhein Classic, der Mittelrheinischen ADAC Geländefahrt, dem ADAC Biker Day und dem Koblenzer Wasserfest. (ADAC Mittelrhein) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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