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20210617 NisterbruckeDritter Bauabschnitt steht vor dem Abschluss

Im Frühjahr dieses Jahres hat der dritte Bauabschnitt der Nisterbrücke planmäßig begonnen und steht kurz vor der Vollendung. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die Brückenköpfe, die Pfeiler und das gesamte Mauerwerk umfangreich saniert worden sind, stand in diesem Jahr der Pflasterbelag auf dem Programm. Darüber hinaus verlangen die Unfallvorschriften die Anbringung eines Geländers. Grund genug für den SPD-Landtagsabgeordneten Hendrik Hering, auf dessen Bemühungen die umfangreiche Sanierung durch das Land Rheinland-Pfalz zurückgeht, sich gegen Ende der Arbeiten ein abschließendes Bild der Maßnahme zu machen. Dies konnte besonders gut gelingen, da der SPD-Politiker vor Ort auf den Projektleiter des Landes, Herr Christoph Schiewek, traf, der ihm die letzten Arbeiten fachkundig erläuterte. So wurde der Pflasterbelag aufgenommen, damit das Bauwerk gegen das Eindringen von Wasser über die Fahrbahn gesichert werden konnte. Die Wasserführung auf der Brücke wurde so verändert, dass das Wasser zukünftig über eine Rinne in der Gehwegsmitte abgeführt und an den beiden Brückenenden in die Nister geleitet wird. Damit wird das Eindringen von Wasser an den Randmauern verhindert und es können neue Schädigungen des Mauerwerks verhindert werden. Neu hinzugekommen ist das Geländer, das auf beiden Brückenrändern aufgrund von Vorgaben der Unfallkasse anzubringen war.

„Auch wenn das Geländer beim ersten Anblick ungewohnt ist, hat die Projektleitung es geschafft, es so konstruieren und anbringen zu lassen, dass es das Bauwerk nicht dominiert. Ich halte das für eine hervorragende Lösung der Vorgaben“, kommentiert Hendrik Hering die Arbeiten in Marienstatt. „Es war ein langer Weg von den ersten Gesprächen mit dem damaligen Staatssekretär Walter Schumacher im Februar 2013 bis zur Vollendung der Maßnahmen im Sommer 2021. Viele Einzelheiten galt es bei diesem unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk zu berücksichtigen und das Land wollte überzeugt werden, 1.2 Millionen Euro für die Sanierung zur Verfügung zu stellen. Ich bin mir sehr sicher, dass die Westerwälder meine Auffassung teilen, dass sich diese Arbeit gelohnt hat, da so ein Identität stiftendes Kulturdenkmal unserer Heimat wieder in altem Glanz erstrahlen kann“, zieht der SPD-Abgeordnete zufrieden Bilanz der fünfjährigen Vorbereitungs- und dreijährigen Bauzeit. „Am Ende möchte ich auch Bürgermeister Peter Klöckner und seine Verbandsgemeindeverwaltung nicht unerwähnt lassen, denn sie hat nicht nur bei den Planungen eng mit den Landesbehörden zusammengearbeitet, sondern auch im vorvergangenen Jahr für die Brücke existenziell wichtige Sicherungsmaßnahmen durchführen lassen, die das Bauwerk so lange stabilisiert haben, bis die Bauarbeiten beginnen konnten“, sagte Hering abschließend. (Quelle Thomas Mockenhaupt)

Kategorie: Bunte Meldungen
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