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Der Westerwaldkreis hat sich in seiner Funktion als Schulträger zu einem „Musterexemplar" entwickelt. Stillstand ist jedoch Rückstand - aus diesem Grund fordert die FWG im Kreistag umfangreiche Anstrengungen, den Kreis auch weiterhin wettbewerbsfähig zu halten. Ein wesentlicher Baustein dabei stellen die Investitionen in die Bildungsinfrastruktur dar.

Von kleineren Mängeln bis hin zu regelrecht baufällig - es bröckelt in Tausenden deutschen Schulen. Laut einer neuen Studie der KfW wären 34 Milliarden Euro nötig, um die Gebäude auf einen modernen Stand zu bringen - doch davon ist Deutschland weit entfernt. Durch nachhaltiges Investieren wurde erreicht, dass sich der gesamte Gebäudebestand (Schulen, Kreishaus, Museen) sowie die technischen Anlagen in einem sehr guten Zustand befinden, so die FWG. Damit das auch so bleibt, müssen bei stetig steigenden Bauunterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten die Ansätze für die allgemeinen Bauunterhaltungskosten der Immobilien des Westerwaldkreises erhöht werden. Die FWG-Fraktion beantragt im Kreishaushalt 2017 zusätzliche Mittel für die Ansätze bei der allgemeinen Bauunterhaltung (Sockelbeträge) bereitzustellen.

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