Drucken

Hachenburg: Schülerin bei Zusammenstoß mit Radfahrer schwer verletzt
Region: Arbeitslosigkeit sinkt im dritten Monat in Folge
Welschneudorf: Verbandsgemeindewerke bauen Wasserversorgung umfassend um

- Hachenburg -
Eine zehnjährige Schülerin ist am Busbahnhof vor der Realschule in Hachenburg bei einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich beim Umsteigen am Busbahnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß der bislang unbekannte Radfahrer mit dem Mädchen zusammen. Anschließend entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Radfahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizei Hachenburg unter der Telefonnummer 02662 95580 entgegen.

- Region Rhein-Wied-Westerwald -
Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich weiterhin etwas entspannter. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald waren im Oktober rund 17.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 113 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 4,7 Prozent und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Auch in den Jobcentern ging die Zahl der Menschen zurück, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind. Gleichzeitig wurden im Oktober deutlich weniger neue Stellen gemeldet als noch im September. Insgesamt bietet die Arbeitsagentur derzeit rund 5.300 freie Arbeitsplätze an.

- Welschneudorf -
Die Verbandsgemeindewerke Montabaur stellen die Wasserversorgung im südlichen Bereich der Verbandsgemeinde neu auf. Oberhalb von Welschneudorf entsteht dafür ein neuer Hochbehälter mit zwei Wasserkammern von jeweils 1.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Zusätzlich werden mehr als zehn Kilometer Transportleitungen verlegt. Eine Verbindung führt zur Montabaurer Höhe und zum geplanten gemeinsamen Hochbehälter an „Thiels Hütte“. An dem interkommunalen Projekt sind auch die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach und Wirges beteiligt. Über eine Leitung aus Vallendar soll künftig zusätzlich Trinkwasser aus der Rheinebene in den südlichen Westerwald gelangen. Die Arbeiten sollen die Versorgung langfristig sichern und ermöglichen auch gegenseitige Unterstützung bei Wasserknappheit. Während der Bauarbeiten kann es zu Sperrungen von Wald- und Wanderwegen kommen.

 

Zugriffe: 149