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Montabaur: Polizei stoppt gefährliche Verfolgungsfahrt auf der A3
Westerwaldkreis: Naspa spendet 3.000 Euro an Kreisfeuerwehrverband
Limburg-Linter: Polizei nimmt mutmaßliche Schockanruf-Betrügerin fest

Eine gefährliche Verfolgungsfahrt von Frankfurt in Richtung Montabaur hat auf der A3 mit mehreren beschädigten Autos geendet. Ein VW Polo mit zwei Jugendlichen an Bord hatte sich einer Polizeikontrolle entzogen und war mit riskanten Fahrmanövern über die Autobahn geflüchtet. Bei Montabaur gelang es den Einsatzkräften, den Verkehr vor einer Baustelle zu verlangsamen und das Fahrzeug zum Anhalten zu bringen. Beim anschließenden Versuch, sich der Kontrolle zu entziehen, touchierte der Fahrer zwei unbeteiligte Autos. Die Polizei nahm beide Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren fest. Der Fahrer besitzt keine Fahrerlaubnis. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen zu den Hintergründen und weiteren Verkehrsdelikten dauern an.

Die Nassauische Sparkasse unterstützt den Kreisfeuerwehrverband Westerwald mit einer Spende von 3.000 Euro. Mit dem Geld würdigt das Unternehmen den Einsatz der Feuerwehr bei Waldbränden, Unwettern und anderen Notlagen. Viele Feuerwehrleute investieren neben ihrem Beruf Zeit in Einsätze und Lehrgänge. Die Sparkasse unterstützt dieses Engagement nach eigenen Angaben auch, indem sie Mitarbeiter für solche Aufgaben freistellt.

Bei einem Schockanruf in Limburg-Linter hat die Polizei eine mutmaßliche Abholerin festgenommen. Ein unbekannter Täter hatte sich telefonisch bei einem Ehepaar als Staatsanwalt ausgegeben und eine erfundene Notlage geschildert. Während die Frau das Gespräch weiterführte, alarmierte ihr Mann die Polizei. Als wenig später eine 40-jährige Frau an der Haustür erschien, um mutmaßlich Geld oder Wertgegenstände abzuholen, griffen die Einsatzkräfte zu. Die Verdächtige sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler suchen nun nach den Hintermännern des Betrugsversuchs. Die Polizei weist darauf hin, bei verdächtigen Anrufen keine Wertsachen zu übergeben und im Zweifel sofort den Notruf zu wählen.

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