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Linkenbach/Urbach (ots)

Am heutigen morgen wurde die Autobahnpolizei Montabaur gegen 06:36 Uhr über einen umgekippten LKW mit Siloanhänger auf der BAB 3, Fahrtrichtung FfM bei km 60,5 in der Gem. Urbach/Linkenbach in Kenntnis gesetzt. Der LKW solle über den mittleren und rechten Fahrstreifen bis auf den Grünstreifen liegen. Kurz später wurde mitgeteilt, dass der 30 jährige Fahrer den LKW augenscheinlich unversehrt verlassen habe. An dem aus dem Zulassungsbereich Recklinghausen kommenden Sattelzug selbst war eine Gefahrguttafel angebracht, nach Aussage des Fahrers sei das Silo auch voll beladen mit einem Ethersulfat (biologisch abbaubare Waschsubstanz), welches der Gefahrstoffklasse 0 zuzuordnen sei. Von der Ladung gehe grundsätzlich keine Gefahr für Mensch oder Umwelt aus.

Augenscheinlich war das Silo unbeschädigt bzw. trat keine Flüssigkeit aus diesem aus. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden im unteren sechsstelligen Bereich, da der Sattelzug mit Auflieger einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitt und auch an der Fahrbahn und der Bankette Sachschaden entstand. Die BAB 3 war während der Aufrichtung und Bergung des Fahrzeuges phasenweise komplett gesperrt, ansonsten lief der Verkehr über den linken Fahrstreifen einspurig, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und Rückstau führte. Da es während des Rückstaus zu teilweise chaotischen Zuständen vor der AS Neuwied kam und laut Mitteilern eine vierte und fünfte Richtungsfahrbahn zur Abfahrt hin aufgemacht wurde, wurde die Polizeihubschrauberstaffel angefordert, um nach Möglichkeit dieses Fehlverhalten aus der Luft beweissicher zu dokumentieren und gegebenenfalls im Nachgang diese Verhaltensweisen und auch Verstöße bei der Bildung einer Rettungsgasse zu sanktionieren. Neben der Autobahnpolizei Montabaur, waren die FFW mit dem Gefahrstoffzug, die Autobahnmeisterei und der Abschleppdienst im Einsatz. (Polizei Montabaur) 

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