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Koblenz (ots)

Ergänzend zur Presse-Erstmeldung des Polizeipräsidium Koblenz vom 19.08.2026, 21.33 Uhr kann zum jetzigen Zeitpunkt mitgeteilt werden, dass das schwere Unwetter, das am Mittwochabend über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz zog, vor allem in weiten Teilen des Westerwaldkreises teils erhebliche Schäden verursacht hat. Zahlreiche Rettungskräfte und Angehörige von Hilfsorganisationen kamen unter anderem wegen beschädigten Gebäuden, umgestürzten Bäumen, örtlichen Stromausfällen und zahlreichen Verkehrsbehinderungen zum Einsatz. Durch die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises erfolgten zur dortigen Lage gesonderte Pressemeldungen, auf die verwiesen wird.

Zu einem tragischen Unglücksfall kam es im Zusammenhang mit dem Unwetter im Bereich der PI Remagen (PD Mayen). Zwei Spaziergängerinnen suchten bei einer überdachten Sitzgruppe an einem Wirtschaftsweg Schutz vor dem Unwetter. Ein hinter der Sitzgruppe befindlicher Baum wurde durch das Unwetter entwurzelt und stürzte auf die Sitzgruppe. Beide Spaziergängerinnen wurden von dem Baum getroffen. Eine 47jährige Frau wurde schwerverletzt, eine 58jährige Frau verstarb infolge der erlittenen Verletzungen. (Polizei Koblenz) 

Bei einer erneuten Lagebesprechung auf Grund des Unwetters am Mittwochabend machten sich Innenminister Achim Schwickert und der Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz René Schubert ein Bild über die aktuelle Lage. Beide dankten allen eingesetzten Einsatzkräften für das hohe Engagement und lobten den Einsatzverlauf.
Weiterhin sind rund 580 Einsatzkräfte mit der Abarbeitung der vielen Einsatzstellen beschäftigt. Die Netzbetreiber ENM wird auch im Verlauf des Tages mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beschäftigt sein.
Viele Schulen im Westerwaldkreis weisen bereits darauf hin, dass der Schulunterricht am Donnerstag entfällt und nur eine Notbetreuung gesichert werden kann. Zudem ist mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere auch bei der Schülerbeförderung zu rechnen.


Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag verletzt und derzeit im Krankenhaus versorgt.

Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Meldungen werden die Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte nach Dringlichkeit priorisiert und sukzessive abgearbeitet.

Das Unwetter hat an zahlreichen Gebäuden Schäden verursacht. Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt. Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Personen, die sich in den betroffenen Gebieten befinden, sollten nach Möglichkeit in ihren Wohnungen bleiben beziehungsweise ein sicheres Gebäude aufsuchen.

Von eigenständigen Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten an beschädigten Gebäuden wird derzeit ausdrücklich abgeraten. Dies gilt insbesondere für Arbeiten auf Dächern sowie in Bereichen, in denen weiterhin Gegenstände herabfallen oder beschädigte Gebäudeteile ihre Stabilität verlieren könnten. Am Morgen werden die beschädigten Gebäude durch Sachverständige bewertet.

Infolge des Unwetters kommt es in den betroffenen Gebieten teilweise zu Stromausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf mögliche Beeinträchtigungen einzustellen und Ruhe zu bewahren. Von beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Anlagen kann Lebensgefahr ausgehen. Entsprechende Gefahrenstellen dürfen nicht betreten oder berührt werden. (Westerwaldkreis) 

Montabaur (ots)

Am heutigen Abend, dem 19.08.2026, kam es ab etwa 19:30 Uhr zu schwerwiegenden Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Bundesautobahnen 3 und 48.

Besonders das Autobahndreieck Dernbach wurde durch das Unwetter schwer getroffen. Unzählige Bäume lagen über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt. Aufgrund dessen mussten sowohl die BAB 3 in Fahrtrichtung Köln als auch die Überleitung auf die BAB 48 in Fahrtrichtung Trier für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

Auf der Bendorfer Brücke kippte durch den Sturm ein Sattelzug um und blockierte mehrere Fahrstreifen. Auch hier war eine längere Sperrung die Folge. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Momentan sind die Aufräum- und Reinigungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen, sodass es weiterhin zu Beeinträchtigungen kommt. (Polizei Koblenz) 

Unwetter zieht über Boden – rund 25 Gebäude beschädigt, Notunterkunft eingerichtet

Am Abend des 19. August 2026 ist gegen 20:20 Uhr eine Gewitterfront mit Starkregen und Orkanböen über die Ortslage Boden gezogen. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei rund 25 Gebäude beschädigt. Verletzte sind bislang nicht bekannt.

Infolge des Unwetters kam es zu Ausfällen der Stromversorgung sowie des Mobilfunknetzes im betroffenen Gebiet. An zahlreichen Gebäuden wurden Dächer beschädigt oder abgedeckt, hinzu kommen Schäden an Fassaden und Mauern. Zudem wurden zahlreiche Bäume entwurzelt oder abgebrochen.

In der Aarbachhalle wurde eine Notunterkunft mit 30 Betten eingerichtet, in der betroffene Bürgerinnen und Bürger über Nacht untergebracht und verpflegt werden können. Die Bevölkerung wird über mobile Lautsprecherdurchsagen informiert. Nach aktuellem Stand konnten alle betroffenen Personen bei Nachbarn oder Verwandten unterkommen.

Im Einsatz befinden sich derzeit die Feuerwehren Ruppach-Goldhausen, Heiligenroth, Montabaur und Nentershausen, die Führungsstaffel und die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Montabaur, das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie die Polizei Montabaur mit insgesamt rund 90 Einsatzkräften. Ein Polizeihubschrauber unterstützt aus der Luft bei der Erkundung des Schadensgebiets.

Der Westerwaldkreis hat die Alarmstufe 4 ausgerufen. Einsatzleiter der Verbandsgemeinde Montabaur ist Wehrleiter Jens Weinriefer, Abschnittsleiter in Boden ist der stellvertretende Wehrleiter Hajo Klimke. (VG Montabaur) 

Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag verletzt und derzeit im Krankenhaus versorgt.

Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Meldungen werden die Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte nach Dringlichkeit priorisiert und sukzessive abgearbeitet.

Das Unwetter hat an zahlreichen Gebäuden Schäden verursacht. Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt. Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Personen, die sich in den betroffenen Gebieten befinden, sollten nach Möglichkeit in ihren Wohnungen bleiben beziehungsweise ein sicheres Gebäude aufsuchen.

Von eigenständigen Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten an beschädigten Gebäuden wird derzeit ausdrücklich abgeraten. Dies gilt insbesondere für Arbeiten auf Dächern sowie in Bereichen, in denen weiterhin Gegenstände herabfallen oder beschädigte Gebäudeteile ihre Stabilität verlieren könnten. Am Morgen werden die beschädigten Gebäude durch Sachverständige bewertet.

Infolge des Unwetters kommt es in den betroffenen Gebieten teilweise zu Stromausfällen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf mögliche Beeinträchtigungen einzustellen und Ruhe zu bewahren. Von beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Anlagen kann Lebensgefahr ausgehen. Entsprechende Gefahrenstellen dürfen nicht betreten oder berührt werden. (Westerwaldkreis) 

Erstmeldung: Mehrere Unwettereinsätze im Westerwaldkreis
Infolge eines schweren Unwetters kommt es derzeit im Westerwaldkreis zu zahlreichen Einsätzen. Mehrere Gebäude wurden beschädigt und es bestehen flächendeckende Stromausfälle in den betroffenen Gebieten. Die Einsatzkräfte befinden sich aktuell an über 100 Einsatzstellen und arbeiten die eingegangenen Meldungen nach Dringlichkeit ab.
Besonders betroffen sind zahlreiche Verbandsgemeinden besonders im unteren Teil des Westerwaldkreises. Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen sind mit umfangreichen Kräften im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Abwehr akuter Gefahren, der Sicherung beschädigter Gebäude sowie der Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger.
Die Bevölkerung wird gebeten, die betroffenen Bereiche zu meiden, Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Von eigenständigen Aufräumarbeiten an beschädigten Gebäuden oder in der Nähe möglicher Gefahrenstellen wird dringend abgeraten.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen keine Angaben zu verletzten Personen vor. Eine abschließende Einschätzung des Schadensausmaßes ist derzeit noch nicht möglich. Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen. (Westerwaldkreis) 

Koblenz (ots)

Am 19.08.2026 ab 19:15 Uhr zog ein Unwetter über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz. Hierbei kam es flächendeckend zu typischen Ereignissen wie umgestürzten Bäumen oder sturmbedingten Beschädigungen an Bauwerken. In einem bis jetzt bekannten Fall wurden durch einen umgestürzten Baum im Bereich der Polizeidirektion Mayen zwei Personen schwer verletzt. Über das derzeitige Schadensausmaß können noch keine Angaben gemacht werden. (Polizei Koblenz) 

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