Mainz (ots)
Täuschung im digitalen Raum gehört heute leider zum Alltag - ob durch KI-generierte Bilder und Videos, gefälschte Identitäten oder gezielte Manipulationen. Häufig beginnt eine digitale Straftat mit einer Lüge, die durch moderne Technologien besonders glaubwürdig erscheint. Täterinnen und Täter nutzen dies gezielt aus, um Vertrauen zu gewinnen und Menschen zu manipulieren.
Vor allem Kinder und Jugendliche geraten im Internet ins Visier von Kriminellen. Mit Methoden wie Cybergrooming oder Sextortion versuchen Täter, junge Menschen emotional unter Druck zu setzen und auszunutzen. Dabei kann es auch zu strafbaren Handlungen wie dem Besitz oder der Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte kommen. Doch auch Erwachsene sind betroffen: Beim sogenannten Love Scamming oder durch Sextortion täuschen Kriminelle Gefühle oder Beziehungen vor, um an Geld oder persönliche Informationen zu gelangen.
Im Rahmen der Woche der Medienkompetenz findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, von 14 bis 15 Uhr ein Webseminar statt. LKA-Präventionsexpertin Carina Kneip erklärt darin, wie digitale Täuschungen funktionieren, welche Strategien Täter anwenden und woran manipulierte Inhalte sowie betrügerische Absichten erkannt werden können. Außerdem werden Unterstützungs- und Hilfsangebote für Betroffene vorgestellt.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://wmk-rlp.de/aktionen/an-aktion-teilnehmen/detail/wie-echt-ist-was-du-siehst-1 (LKA Rheinland-Pfalz)