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Sturmschäden nach Unwetter im Westerwald – Bäume blockieren Straßen
Betrunkener Busfahrer begeht in Montabaur Unfallflucht – Führerschein weg
Droh-E-Mails gegen Staat – Psychiatrische Unterbringung möglich

Nach dem schweren Unwetter mit Starkregen und Sturmböen hat die Polizeiinspektion Straßenhaus zahlreiche wetterbedingte Einsätze verzeichnet. Auf der B413, der L267 und mehreren Nebenstraßen stürzten Bäume um und blockierten zeitweise die Fahrbahnen. In Niederbreitbach fiel ein Baum auf einen Wohnwagen auf einem Campingplatz – verletzt wurde niemand. Die Aufräumarbeiten dauerten teilweise bis in die Nacht an. Auch andernorts im Westerwald war es zu Schäden und Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Über die Höhe der verursachten Schäden wurden bislang keine Angaben gemacht.

In Montabaur hat ein betrunkener Busfahrer einen Unfall verursacht und Fahrerflucht begangen. Er soll mit seinem Linienbus einen geparkten Wagen gerammt haben, ohne anzuhalten. Der Schaden am PKW liegt vermutlich im mittleren fünfstelligen Bereich – es droht Totalschaden. Eine Fahndung der Polizei führte zur schnellen Festnahme auf der B49. Der Fahrer hatte über 1,6 Promille im Blut. Im Bus saß ein Fahrgast, der lediglich einen Knall gehört hatte. Der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen. Gegen ihn läuft jetzt ein Strafverfahren.

Ein 46-Jähriger aus Koblenz steht im Verdacht, mit Mord- und Totschlag gedroht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Mann, weil er zahlreiche E-Mails an Behörden verschickt haben soll, in denen er seine Ablehnung gegenüber dem Staat äußerte und Gewalttaten androhte. Der Beschuldigte befindet sich in einem Sicherungsverfahren. Ein psychiatrisches Gutachten soll klären, ob er wegen einer möglichen paranoiden Schizophrenie schuldunfähig ist. Die Kammer prüft eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

 

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