Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes beginnt in Kürze im Bereich der Anschlussstelle (AS) Ransbach-Baumbach mit den ersten Vorarbeiten zum Bau der neuen Autobahnabfahrt im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln. Mit dem Bau der nördlich der bestehenden Abfahrt gelegenen, zusätzlichen Autobahnrampe wird die Verkehrssicherheit im Bereich der AS Ransbach-Baumbach, wie mitgeteilt, erhöht und wird der Verkehrsknotenpunkt entlastet.
Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, wird ab Anfang Mai 2025 in einem ersten Schritt das über die A3 führende Brückenbauwerk im Zuge der L307 zwischen Mogendorf und Ransbach-Baumbach instandgesetzt. Im Rahmen der notwendigen, mehrmonatigen Maßnahme werden die Fahrbahnübergänge, der Fahrbahnbelag, die Brückenkappen sowie die Schutzeinrichtungen und die Entwässerungseinrichtungen erneuert.
Die geplanten Arbeiten finden weitgehend auf dem Brückenbauwerk im nachgeordneten Netz statt und sind mit wenigen Ausnahmen nicht mit Verkehrseinschränkungen für Autobahnnutzer verbunden. Der Verkehr im Zuge der L307 wird im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Mogendorf einstreifig am Baufeld vorbeigeführt. Die Umleitung im nachgeordneten Netz wird ausgeschildert. Über den konkreten Start der Maßnahme informieren wir wie gewohnt im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Während der Arbeiten ist der Fußgängerweg entlang der L307 im Bereich des Bauwerks gesperrt. Geeignete Witterung vorausgesetzt, sollen die Arbeiten im vierten Quartal dieses Jahres beendet sein. Die Autobahngesellschaft investiert rund 1,4 Millionen Euro in die Instandsetzungsarbeiten. Die Kosten trägt der Bund.
Parallel zu den Instandsetzungsarbeiten des Überführungsbauwerkes werden zur Erschließung des Baufeldes die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der neuen Autobahnabfahrt planmäßig fortgesetzt. Dies beinhaltet abschließende geologische Baugrunduntersuchungen. Über den konkreten Start der Maßnahme werden wir im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gesondert informieren.
Im Zusammenhang mit der zusätzlichen Autobahnabfahrt wird der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz im Bereich der L307 den Verkehrskreisel am Autohof Mogendorf um eine einspurige Fahrbahn (Bypass) in Fahrtrichtung Ransbach-Baumbach ergänzen. Mit Hilfe dieses „Bypasses“ soll der Kreisverkehr am Autohof Mogendorf zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr entlastet werden. Im Zuge der Maßnahme wird der Gehweg entlang der L307 überbaut und in neuer Lage wieder errichtet. Nach Abschluss der gesamten Baumaßnahme kann der Fußgängerweg wieder wie gewohnt genutzt werden. Im Bereich der Einmündung der neuen Abfahrtsrampe in die L307 wird eine Querungshilfe für Fußgänger gebaut.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und auf der Umleitungsstrecke sowie um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen im nachgeordneten Netz.
Hintergrund
Nach dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens liegt seit Juli 2020 Baurecht für den Bau der Abfahrtsrampe vor. Für das Projekt ist im Jahr 2024 an der A3 in Höhe der AS Ransbach-Baumbach ein etwa 6 Hektar großer Waldstreifen wie planfestgestellt gerodet worden. Das Anschlussohr selbst liegt zwischen dem Industrie- und Gewerbegebiet Mogendorf und der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Köln und ist rund 550 Meter lang. Im Verlauf der Trassierung überwindet die Rampe eine Höhendistanz von rund 16 Metern zwischen Autobahn und Landesstraße.
Die Autobahn GmbH investiert in den kommenden Jahren insgesamt rund 10,4 Millionen Euro in das Bauprojekt. Die Kosten trägt der Bund. (Quelle Autobahn GmbH)