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Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Weniger Unfälle zu Jahresbeginn

In Rheinland-Pfalz hat es im Januar 2019 weniger Unfälle gegeben als im Januar 2018. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes registrierte die Polizei insgesamt 11.072 Unfälle und damit 5,5 Prozent weniger als im ersten Monat des Vorjahres. Insgesamt neun Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das waren fünf Todesopfer weniger als im Januar 2018. Schwerverletzt wurden 181 Unfallbeteiligte, neun weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Leichtverletzten ging um 74 auf 1.006 zurück.
(Quelle: Pressemitteilung, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)

Kreisausschuss befasst sich mit Schülerbeförderung

In seinem letzten Bericht über die Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Westerwaldkreises hatte der rheinland-pfälzische Rechnungshof, Feststellungen zur Schülerbeförderung getroffen. Damit beschäftigt sich auch am 1. April der Kreisausschuss. Der Rechnungshof hatte darauf hingewiesen, dass andere Verwaltungen einen Eigenanteil in angemessener Höhe erheben und somit Einnahmen erzielen. Die Satzung des Westerwaldkreises sollte deshalb überarbeitet werden, so die Empfehlung. In seiner Sitzung entscheidet der Kreisausschuss darüber, ob der Eigenanteil von derzeit 20,50 Euro auf denn 25 Euro pro Monat angehoben wird. Außerdem könnte er alle drei Jahre sinnvoll angepasst werden.

Radrundweg im Westerwald geplant

Der Kreisausschuss des Westerwaldkreises befasst sich in seiner Sitzung am 1. April auch mit der Planung des Elkenrother-Plateau-Radrungweges. Dieser soll auch über die Kreisgrenzen hinweg in den Landkreis Altenkirchen führen. Dieser soll im Bereich der Gemeinden Elkenroth, Weitefeld, Langenbach und Neunkhausen führen. Im Landkreis Altenkirchen wurde der Ausbau des Radrundweges bereits realisiert. Für die beiden Lückenschlüsse entlang der K28 Neunkhausen und der K29 Langenbach würden Baukosten von insgesamt 70.000 Euro anfallen. Der Kreisanteil läge bei einer 70-prozentigen Förderung des Landes bei 21.000 Euro liegen.

Digitalisierung der Schulen im Westerwaldkreis

Die Digitalisierung der Schulen beschäftigt am 1. April auch den Kreisausschuss des Westerwaldkreises. Das Hauptproblem besteht derzeit an den unterschiedlichen Bandbreiten, die den Schulen zur Verfügung stehen. Diese schwanken von 40 Mbit/s bis 200 Mbit/s für alle Erfordernisse. Nach Einschätzung der Verwaltung genügen diese Werte nicht, um den Bedarf der Schulverwaltung, für den Unterricht und für ein freies WLAN zu decken. Alle Schulen weisen darauf hin, dass sie höhere Kapazitäten in der derzeitigen Breitbandversorgung benötigen. Für die weiterführenden Schulen im Westerwaldkreis soll nun extern ein Medienentwicklungsplan erstellt werden.